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      Kampagne

      Initiative Lieferkettengesetz

      Der Bundestag hat das Lieferkettengesetz beschlossen. Das ist ein großer Schritt für Menschenrechte und Umwelt in den Lieferketten, denn erstmalig nimmt ein Gesetz Unternehmen hierzu in die Pflicht und stellt sich skrupellosen Geschäftspraktiken entgegen.

      Die Erfahrung hat gezeigt: Freiwilligkeit funktioniert nicht. Das beschlossene Lieferkettengesetz ist daher ein wichtiger Etappenerfolg, weist aber noch zu viele Schwächen auf. Deshalb sind wir noch nicht am Ziel, sondern erst am Start. Die Zivilgesellschaft muss auch weiterhin für ein noch wirksameres Lieferkettengesetz streiten, das für alle Unternehmen in Europa gilt. Die mehr als 125 Organisationen der Initiative Lieferkettengesetz verfolgen gemeinsam dieses Ziel.


      Darum ist ein Lieferkettengesetz wichtig.
      Ein Beispiel.

      Januar 2019: Ein Damm mit giftigen Klärschlämmen bricht in Brasilien auseinander. Die Folge: Fast 300 Todesopfer und gravierende Umweltschäden. Verantwortlich für diese Katastrophe ist unter anderem der TÜV Süd, der den Staudamm kurz zuvor als sicher zertifizierte. 
      Ein deutsches Lieferkettengesetz hätte die Katastrophe verhindern können. Es würde an Prüfunternehmen wie den TÜV die gleichen menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltsanforderungen stellen wie an die von ihnen überprüften Unternehmen. So wäre TÜV Süd dazu verpflichtet, die menschenrechtlichen Risiken einer Zertifizierung durch sein brasilianisches Tochterunternehmen zu untersuchen


      MISEREOR unterstützt mit seinen Partnerorganisationen vor Ort die vom Staudammbruch betroffenen Menschen dabei, ihre Rechte einzufordern und zu verteidigen. Dafür bieten sie Rechtsschulungen an und unterstützen sie bei Mobilisierungsaktionen, um eine Wiederaufnahme der Bergbauaktivitäten zu verhindern. 

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      Wir haben Verantwortung für uns, unseren Nächsten und die Umwelt.

      Birgit H.

      Als Konsumenten stimmen wir mit Füßen und Geldscheinen ab, welche Lieferketten unterstützt werden.

      Jochen

      Ich bin froh, dass sich Misereor dieses Themas annimmt und längst überfällige Entscheidungen von der Politik einfordert. - Mischt euch weiter ein!


      Ich finde es gut, dass Misereor diese Möglichkeit der politischen Einflussnahme eröffnet.

      Gottardo

      Weitere Links zum Thema Lieferkettengesetz


      Die Initiative Lieferkettengesetz

      ... ist ein Zusammenschluss vieler Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland.

      Mehr über die Kampagne

      Haben Sie Fragen?


      Publikationen und Artikel zum Thema

      Lieferkettengesetz: Aufstand der Lobbyisten

      Lieferkettengesetz: Aufstand der Lobbyisten

      Publikation

      Das Briefing beleuchtet die bisherige Verwässerung des Lieferkettengesetzes und den gemeinsamen

      Das Briefing beleuchtet die bisherige Verwässerung des Lieferkettengesetzes und den gemeinsamen Versuch von Wirtschaftsverbänden und dem Wirtschaftsflügel der Union, das Gesetz im Bundestag ganz zu verhindern.

      • Herausgeber: MISEREOR, Global Policy Forum, Brot für die Welt
      • Erscheinungsjahr: April 2021
      • Seiten: 9

      Globale Lieferketten in der Corona-Krise: Menschenrechte auf dem Abstellgleis?

      Globale Lieferketten in der Corona-Krise: Menschenrechte auf dem Abstellgleis?

      Publikation Aktionsmaterial

      Einige Unternehmen wälzen die Verluste aus der Corona-Krise auf die schwächsten Glieder in den

      Einige Unternehmen wälzen die Verluste aus der Corona-Krise auf die schwächsten Glieder in den globalen Lieferketten ab – mit fatalen Folgen für die Beschäftigten im globalen Süden. Das zeigt das aktuelle Briefing der „Initiative Lieferkettengesetz“ am Beispiel des Textilsektors. Das zivilgesellschaftliche Bündnis fordert von der Bundesregierung, deutsche Unternehmen noch in dieser Legislaturperiode per Gesetz zur Achtung von Menschenrechts- und Umweltstandards zu verpflichten.

      • Herausgeber: Initiative Lieferkettengesetz
      • Erscheinungsjahr: 18.6.2020
      • Seiten: 11

      Das Geschäft mit der Sicherheit

      Das Geschäft mit der Sicherheit

      Publikation

      Die Rolle von TÜV SÜD beim Brumadinho-Dammbruch in Brasilien
      Mindestens 272 Menschen wurden getötet,

      Die Rolle von TÜV SÜD beim Brumadinho-Dammbruch in Brasilien
      Mindestens 272 Menschen wurden getötet, als am 25. Januar 2019 der Staudamm B1 in der Nähe von Brumadinho (Brasilien) auf dem Gelände der Eisenerzmine Córrego do Feijão brach. 21 Menschen, die bei dem Dammbruch ums Leben kamen, wurden bis heute nicht gefunden. Die Schlammwelle zerstörte Gebäude und verseuchte fruchtbare Böden sowie große Teile des Flusses Paraopeba, der die Region mit Trinkwasser versorgt.

      • Herausgeber: ECCHR und MISEREOR
      • Oktober 2019
      • Seiten: 4

      Wirtschaft & Menschenrechte: Das Ende der Freiwilligkeit

      Wirtschaft & Menschenrechte: Das Ende der Freiwilligkeit

      Publikation

      Das gemeinsame Dossier von MISEREOR und Brot für die Welt berichtet über Menschenrechtsverletzungen

      Das gemeinsame Dossier von MISEREOR und Brot für die Welt berichtet über Menschenrechtsverletzungen in der Wirtschaft und stellt die Vorschläge zu einer menschenrechtlichen Regulierung von Unternehmen auf deutscher und internationaler Ebene vor.

      • Herausgeber: welt-sichten, MISEREOR und Brot für die Welt
      • Juni 2019
      • Seiten: 24

      Kirchliches Engagement für ein Lieferkettengesetz

      Für das kirchliche Engagement innerhalb der Initiative Lieferkettengesetz wurde der Leitvers „Schafft Recht und Gerechtigkeit“ (Jeremia 22,3) gewählt.

      Schafft Recht & Gerechtigkeit – Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

      Schafft Recht & Gerechtigkeit – Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

      Gemeindematerial

      Wir alle kennen die Beweggründe, bestimmte Produkte im Weltladen zu kaufen. Für unsere Schokolade

      Wir alle kennen die Beweggründe, bestimmte Produkte im Weltladen zu kaufen. Für unsere Schokolade sollen keine Kinder gearbeitet haben und für unsere
      Kleidung keine Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter gestorben sein. Der morgendliche Kaffee soll kein schlechtes Gewissen erzeugen, sondern einen wachen Geist.
      Damit all denjenigen, die Ausbeutung und Unterdrückung erfahren, tatsächlich Recht und Gerechtigkeit zuteil wird, bedarf es aber mehr als den Kauf fairer Produkte:
      Für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt braucht es einen gesetzlichen Rahmen.

      • Herausgeber: Kampagne Lieferkettengesetz, SÜDWIND e.V., Christliche Initiative Romero e.V.
      • Erscheinungsjahr: 2019
      • Seiten: 19

      Plakatausstellung zum Lieferkettengesetz

      Plakatausstellung zum Lieferkettengesetz

      Gemeindematerial

      Für das kirchliche Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz wurde eine Plakatausstellung

      Für das kirchliche Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz wurde eine Plakatausstellung „Menschenrechte brauchen Verbindlichkeit – Schafft Recht und Gerechtigkeit“ für Gemeindehäuser erstellt.

      • Roll-Up/Plakat 1: „Menschenrechte brauchen Verbindlichkeit“
      • Roll-Up/Plakat 2: „Untragbar – Mode auf Kosten von Menschenleben und Menschenwürde“
      • Roll-Up/Plakat 3: „Automobile – Unrecht für begehrte Rohstoffe“
      • Roll-Up/Plakat 4: „Palmöl – Grünes Gold mit verheerenden Folgen“
      • Roll-Up/Plakat 5: „Es braucht einen gesetzlichen Rahmen“
      • Roll-Up/Plakat 6: „Engagiert Euch – Initiative Lieferkettengesetz“

      Zur Arbeit mit der Ausstellung berät Sie: Eva-Maria Reinwald, reinwald@suedwind-institut.de

      • Herausgeber: Eine Ausstellung von SÜDWIND, Brot für die Welt und MISEREOR – in Zusammenarbeit mit Einrichtungen aus Diözesen und Landeskirchen in NRW, gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.
      • 6 Plakate
      • Erscheinungsjahr: 2019

      Beitragsbild zum Post 5023

      Die Schlammlawine von Brumadinho: eine Katastrophe mit Ansage

      Am 25. Januar 2019 brach in der Nähe der brasilianischen Kleinstadt Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais der Damm eines Rückhaltebeckens für Minenschlämme. Die Eisenerzmine „Corrego…

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      Beitragsbild zum Post 124

      Vale ist verantwortlich für Brasiliens schlimmste ökologische Bergbau-Katastrophe

      Unser Netzwerk macht Menschenrechtsverletzungen, die von dem brasilianischen Bergbaukonzern Vale überall auf der Welt begangen werden, bekannt. Seit 2010 haben wir viele Fälle von…

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      Beitragsbild zum Post 5024

      Dammbruch in Brasilien

      Der Dammbruch in der Nähe der brasilianischen Kleinstadt Brumadinho in der Region Minas Gerais kommt vielen Beobachtern wie ein Déjà-Vu vor: bereits vor 3 Jahren, am 5. November…

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      Beiträge in den Sozialen Medien zum #lieferkettengesetz

      Am 01. Juni analysierte Svenja Schöneich beim #MinSus-Webinar Herausforderungen & Potenziale für den #Bergbau im Andenraum mit Blick auf das dt. #Lieferkettengesetz & die geplante #EU #Du…
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      Am 23. April sprach @fraumueller_swp über flankierende Maßnahmen zum dt. #Lieferkettengesetz und die Diskussion auf #EU-Ebene bei den @BMWi_Bund #AuWiTage2021. Organisiert wurde das Panel…
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      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 30.03.2020 für das Jahr 2018 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.