MISEREOR, das Hilfswerk der katholischen Kirche, hilft den Ärmsten der Armen. Gemeinsam mit einheimischen Partnern unterstützen wir Menschen jedes Glaubens, jeder Kultur, jeder Hautfarbe.
Jeder Mensch lebt in Würde und kann seine Talente frei und nach Kräften entfalten: Dieses Gebot gilt auch und gerade dann, wenn dieser Mensch in den Elendsgebieten Lateinamerikas, Asiens oder Afrikas geboren wurde und seine Lebenswirklichkeit dieses Ziel weit verfehlt. Mit Misereor nehmen Menschen in Deutschland die Herausforderung dieses Gebotes an und verwirklichen dieses Ziel - Mensch für Mensch - gerade dort, wo Armut und Unterdrückung alle Hoffnung verblassen lassen.
Der kurze Weg der Hilfe
MISEREOR hilft dort, wo Armut und Unterdrückung am größten sind - ohne Ansehen von Geschlecht, Hautfarbe oder Religion der Betroffenen. 6.000 Projektanfragen erreichen das Hilfswerk allein in einem Jahr. Ordensfrauen aus Sambia betreuen mit 1.700 Ehrenamtlichen mehr als 20.000 pflegebedürftige Aidskranke, 3.000 Kleinbauern aus Guatemala gründen eine Kooperative und brauchen Rechtshilfe und Saatgut, Minenopfer aus Kambodscha suchen Fachwissen und Mittel, um für sich und die vielen anderen Verstümmelten im Land fachgerechte Prothesen zu bauen. Wer Hilfe will, die ankommt, der geht mit Misereor den kurzen und geraden Weg.
Wirksame Partnerschaft
Wenn 1.700 Menschen in Lusaka, Sambia, sagen: Wir pflegen unsere AIDS-Kranken, dann wird schon eine Spende von 100 Euro unglaublich viel bewirken. Denn 100 Euro bedeuten Schulung und Ausbildung vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer. Dieses Geld stärkt und ermutigt und vervielfacht sich deshalb. Misereor ist die Chance für Menschen aus Deutschland, sich als Partner direkt an die Seite der Armen zu stellen. Der Mut der Armen und ihre Hoffnung beflügeln den Erfolg jeder Spende.
Stimme für den Süden
Fischer aus Indonesien stehen vor dem Nichts, weil japanische Fangflotten ihre Gründe leer fegen. Bananenpflanzer aus Honduras verlieren ihr Einkommen, weil sie die Hürden der EU-Einfuhrzölle nicht meistern. Misereor bringt die Interessen der Armen in Brüssel und Berlin zu Gehör und kämpft für gerechte Lösungen.
Fastenaktion der deutschen Katholiken
Mit der Fastenaktion trägt Misereor die Anliegen der Armen in die katholischen Pfarrgemeinden und die breite Öffentlichkeit. Alle sind eingeladen, die 6 Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern zu nutzen. Misereor bietet vielfältige Wege an, den Menschen in ihrer Armut näher zu kommen und ihre Lebenswelt kennen zu lernen. Die Auseinandersetzung mit Armut und Ungerechtigkeit ist auch eine Anfrage an den eigenen Lebensstil. Darin liegt die Chance des Fastens: neue Blickwinkel auf das eigene Leben zu gewinnen, sein Herz zu öffnen für die Not anderer Menschen und die eigene Bereitschaft zur Solidarität neu zu wecken. In der Kollekte am Sonntag vor Ostern wird in allen katholischen Kirchen Deutschlands für die Misereor-Arbeit gesammelt.
Glaube mit Taten
Misereor ist eine Gründung der deutschen Katholiken. Ihr Glaube an Gott findet seine Wirkung in der Liebe zu allen Menschen und über alle Grenzen hinweg. Misereor ist das "Instrument" dieses Glaubens, um gerade den Menschen in größtem Elend zur Seite zu stehen, die wir nicht jeden Tag in unserem Blickfeld haben.
Hilfe zur Selbsthilfe
- seit 1958
- in 90.000 Projekten
- in Afrika, Asien, Ozeanien
und Lateinamerika
Um dieses Video anschauen zu können benötigen Sie den Flash-Player.
Spendenkonto
10 10 10
Pax-Bank
BLZ: 370 601 93
Vielen Dank!
IBAN:
DE75 3706 0193 0000 1010 10
SWIFT-BIC: GENODED1PAX
Zusammenarbeit mit dem Staat
Seit mehr als 40 Jahren existiert eine entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirchen. Die Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe
e.V. nimmt diese Aufgabe auf katholischer Seite wahr. Dabei wird die Zusammenarbeit am Sitz der Geschäftsstelle Misereor von dessen Personal verantwortlich gestaltet. mehr







