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Fairer Handel

MISEREOR zählt zu den Mitbegründern des Fairen Handels und engagiert sich bereits seit Jahrzehnten für fairere Handelsbeziehungen. Denn die Produzenten und Kleinbauern in den Entwicklungsländern werden von der Machtverteilung im weltweiten Handel benachteiligt. Der Faire Handel stärkt die Organisation der Produzenten und hilft ihnen, die Qualität ihrer Produkte zu verbessern.

2010 gaben die Verbraucher in Deutschland 413 Millionen Euro für fair gehandelte Produkte aus – damit hat sich das Handelsvolumen in diesem Bereich innerhalb von sechs Jahren vervierfacht. Der gewachsene Zuspruch der Käufer kam über eine Million Kleinbauern und Arbeitern in 60 Ländern zugute. Zählt man ihre Familienangehörigen hinzu, so konnten sechs Millionen Menschen durch fair gehandelte Produkte ihr Einkommen und damit ihre Lebenssituation verbessern.

Nischenprodukte mit Vorbildfunktion

Bisher haben fair gehandelte Produkte nur einen relativ bescheidenen Anteil am Gesamthandel: 2010 stammten gerade einmal 2 von 100 Tassen Kaffee, die in Deutschland getrunken wurden, aus dem Fairen Handel. Nicht zu unterschätzen ist aber die Vorbildfunktion für den konventionellen Handel. Viele große Unternehmen haben mittlerweile Selbstverpflichtungen zu ethischen Mindeststandards abgegeben und übernehmen damit freiwillig mehr Verantwortung für sozial verträgliche Handelsbeziehungen. Daher ist der Einfluss des Fairen Handels höher zu werten, als es die reinen Marktanteile ausdrücken.

Mehr zum Engagement von MISEREOR für Fairen Handel

Kontoinformationen
Konto 10 10 10 MISEREOR
BLZ 370 601 93 PAX-Bank

Video-Spot "Die Arbeiterbienen"

Siegerbeitrag des Film-Wettbewerbs "Im falschen Film" von KLJB und MISEREOR