Der Einsatz für die Verwirklichung der Menschenrechte zieht sich seit seiner Gründung wie ein roter Faden durch die Arbeit MISEREORs. Viele der Partnerorganisationen von MISEREOR in Afrika, Asien und Lateinamerika sind mit Menschenrechtsverletzungen konfrontiert.

Der Zusammenhang von Menschenrechten und Entwicklung wird zunehmend in den Organisationen der Entwicklungsarbeit diskutiert. Grundsätzlich wird der Orientierung der Entwicklungsarbeit an den Menschenrechten eine wachsende Bedeutung zugemessen.
Papst Johannes Paul II. hat die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als "eines der kostbarsten und bedeutendsten Dokumente der Geschichte des Rechtes" und als "eine der höchsten Ausdrucksformen des menschlichen Gewissens in unserer Zeit" bezeichnet.
Menschenrecht und Menschenwürde gehören untrennbar zusammen.
Viele der Partnerorganisationen von MISEREOR in Afrika, Asien und Lateinamerika sind mit Menschenrechtsverletzungen konfrontiert: Sei es,
dass sie selbst, ihre Familien, Freunde oder Kollegen Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden. Sei es, dass sie als Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger für die Einhaltung, den Schutz und die Förderung von Menschenrechten eintreten.

MISEREOR ist geradezu verpflichtet, für die Opfer Partei zu ergreifen und die Partner in ihrer Menschenrechtsarbeit zu unterstützen.
Menschenrechte sind ein Schlüsselthema in vielen Bereichen nationaler und internationaler Politik – von der Außen- über Innen-politik und Entwicklungs-politik bis hin zur (Außen-) wirtschaftspolitik.
Deshalb nimmt MISEREOR auch Einfluss auf die Menschenrechtspolitik im Norden und fordert von der Bundesregierung und der Europäischen Union eine kohärente und an international anerkannten Menschenrechtsstandards orientierte Politik ein.

Die Ausstellung "Daheim auf 2 qm - Vom Leben im Käfig" macht auf die Lebensverhältnisse von über 100.000 Menschen in Hongkong aufmerksam. Zur Ausstellung