Es gibt nicht den Schlüssel zu Frieden und Entwicklung im Nahen Osten. Aber eine zen- trale Voraussetzung dafür ist eine gerechte Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Sie steht und fällt mit der konse- quenten Einhaltung des humanitären Völker- rechts. Gemeinsam mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) fördert MISEREOR lokale Organisationen dabei, ihre menschen- und völkerrechtlichen Anliegen auf deutscher und europäischer Ebene wirkungsvoll zu vertreten.

Das humanitäre Völkerrecht schützt in Konfliktsituationen sowie in be- setzten Gebieten das private und öffentliche Leben der Zivilisten. Menschen. Sein Ziel ist, die Zivil- bevölkerung aus bewaffneten Aus- einandersetzungen herauszuhalten. So wird Gewalteskalationen und dem Missbrauch militärischer Kontrolle wirkungsvoll vorgebeugt. Das humanitäre Völkerrecht hält so während und trotz andauernder Konflikte die Tür zu einem gerechten Frieden offen.
Gemeinsam mit anderen kirchlichen Hilfswerken in der EU wirbt MISEREOR bei Drittstaaten um eine stärkere Unterstützung. Diese sollen konsequenter für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte in Israel und den palästinensischen Gebieten Sorge eintreten. Dabei suchen wir den engen Austausch mit unseren lokalen Partnerorganisationen. Gerade der Einsatz für Menschenrechte, Demokratie und Rechtstaatlichkeit führt immer wieder isra- elische und palästinensische Partner zusammen und hat - trotz aller alltäglichen Hindernisse - beispielhafte Formen der Zusammenarbeit hervorgebracht.
Der Rabbiner und Generalsekretär der Nichtregierungsorganisation "Rabbis for Human Rights" im Deutschlandfunk. mehr
"Besatzung kennt Regeln der Menschlichkeit" - Was Europa zur Achtung des Völkerrechts in Nahost tun kann. Die Broschüre von MISEREOR und EED hier zum Download
(pdf, 1,9MB)
Schreiben Sie einen Brief an den Bundesaußen- minister, in dem Sie die Forderungen von EED und MISEREOR unterstützen. Zum Brief
MISEREOR arbeitet zum israelisch-palästinensischen Konflikt auch in einer Arbeitsgruppe des internationalen Netzwerks CIDSE. mehr