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Erneuerbare Energien als Chance

Film: "60 Watt für eine gut Ernte"

Während der Klimawandel die Abkehr von fossiler Energie nötig macht, leiden viele Menschen in Entwicklungsländern unter einem Mangel an Energie. Für sie sind erneuerbare Energien die Chance, ihre Lebenssituation zu verbessern, ohne der Umwelt zu schaden.

Eine Solarlampe ermöglicht auch in einem indischen Dorf Licht nach Einbruch der Dunkelheit.

Die Menschheit fördert riesige Mengen an fossilen Brennstoffen zu Tage, produziert Atomstrom und erschließt immer mehr erneuerbare Energiequellen. Aber noch immer sind allein zwei Milliarden Menschen auf Brennholz als einzigen Energieträger angewiesen. Bis zu fünf Stunden am Tag sind Frauen und Kinder in Afrika täglich unterwegs, um Feuerholz zu sammeln – Zeit, die für andere Dinge, wie den Besuch einer Schule, fehlt. In der Stadt ist Brennholz und Holzkohle häufig sehr teuer. Oftmals werden bis zu 50 Prozent des Einkommens für Kochenergie ausgegeben, mehr als für das Essen auf dem Feuer.

Arme Menschen brauchen Energie

Energiemangel ist weit mehr als fehlender Komfort. Im schlimmsten Fall kann er tödlich sein. Denn wo Energie unbezahlbar ist, wird kaum Wasser abgekocht, sodass Keime im Wasser nicht abgetötet werden. Außerdem führt das Kochen auf den traditionellen Feuerstellen zu starker Rauchentwicklung. Weltweit sterben jedes Jahr   Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen von Atemwegserkrankungen, unter ihnen viele Kleinkinder.
Die Erschließung neuer Energiequellen für arme Bevölkerungsschichten ist aus diesen Gründen ein wichtiges Anliegen der Entwicklungszusammenarbeit. Schon seit vielen Jahren bemühen sich MISEREOR und seiner Partnerorganisationen darum, dezentrale Energiekonzepte zu entwickeln, die bezahlbar und umweltfreundlich sind.

Kontoinformationen
Konto 10 10 10 MISEREOR
BLZ 370 601 93 PAX-Bank

Licht in indischen Dörfern

Video:Projektfilm Indien

Die MISEREOR-Partnerorganisation LAYA unterstützt Indiens Ureinwohner, die Adivasi, dabei aus erneuerbarer Energie Strom zu gewinnen.

Kontakt

Benjamin Luig
Abteilung Entwicklungspolitik
Tel.: 0241 442 512