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Werkmappe Klima und Gerechtigkeit

Aufbrüche im Zeichen des Klimawandels

Die MISEREOR-Werkmappe enthält Materialien zur kirchlichen Erwachsenenbildung

Was sollte und was kann Kirche vor Ort zu Klimaschutz und Armutsbekämpfung beitragen? Die MISEREOR-Werkmappe „An der Seite der Armen. Aufbrüche im Zeichen des Klimawandels“  enthält Unterlagen kirchlicher Erwachsenenbildung zur Auseinandersetzung mit dem Report „Global aber gerecht“ und den Misereor-Fastenaktionen 2009/2010 „Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können“. Und unter drei Lern- und Handlungsfeldern von „Schöpfungsspiritualität“, „Politik/Soziale Verantwortung“ und „Nachhaltig Haushalten“ versammelt sie - hauptsächlich  innerkirchliche - Lernerfahrungen und Einsichten, Aufbrüche und modellhafte Ansätze.

In enger Zusammenarbeit mit diözesanen Umwelt- und Mission/Entwicklung/Frieden–Beauftragten entstanden, sieht sie Klimaschutz im Horizont von Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit als eine Querschnittsaufgabe des kirchlichen Handelns, die „von oben“ und „von unten“ angegangen werden muss, und dementsprechend ist sie auch konzipiert als Unterlage einer Bildungsarbeit für haupt- und ehrenamtliche Entscheidungsträger in der Kirche - auf all ihren Ebenen.

Die Werkmappe gliedert sich in sieben „Hefte“:

 

Heft 1: An der Seite der Armen. Den Klimawandel bekämpfen

Heft 1 enthält eine Einleitung, eine Einführung, das Inhaltsverzeichnis und ein Geleitwort von J. Sayer.

 

 

 

 

Heft 2: Global, aber gerecht. Herausforderungen des Klimawandels – Perspektiven des Klimaschutzes

„Global, aber gerecht. Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen“  und „Global, aber gerecht… kann und muss bei uns beginnen“ - Die Beiträge von Michael Reder und Anika Schroeder resümieren die Kernbotschaften des Reports.
„Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können“: Die beiden Misereor-Fastenaktionen 2009/2010 thematisierten mit den Zusammenhängen von Klimawandel und Ernährungsunsicherheit bzw. Klimawandel und Energiebewirtschaftung wesentliche Folgen und Ursachen des Klimawandels und wollten so Voraussetzungen schaffen, die Herausforderungen des Klimawandels zu erkennen, um ihnen aktiv zu begegnen.

Heft 3: Aufbrüche im Zeichen des Klimawandels

Achtung Kreuzungen. Ein Zwischenruf - von Ansgar Holknecht. Im „Raum der Sprachlosigkeit“ der Gedenkstätte des ehemaligen KZs und jetzigen Franziskanerinnenklosters in Esterwegen drängt sich im Gedenken an das Grauen von gestern auch ein „Erinnern“ unserer Enkel an uns heute auf. Es gilt, aus solchen „Räumen der Sprachlosigkeit“ angesichts des Klimawandels unsere Ohnmacht und Sprachlosigkeit zu überwinden.
Das eigene Haus in Ordnung bringen. Zur Praxis des kirchlichen Klimaschutzes - in seinem für die Werkmappe grundlegenden Text bezieht sich Mattias Kiefer vor allem auf die Maßgaben des von den deutschen Bischöfen herausgegebenen Expertentexts „Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit“ und fragt: Wo stehen wir diesbezüglich als bundesdeutsche Kirche insgesamt bzw. als die einzelnen Diözesen, Regionen und Gemeinden? Und was ist weiterhin und als Nächstes jeweils zu tun?

Heft 4: Lern- und Handlungsfeld „Spiritualität“

„Die 2 Petr 3,13 verheißene „neue“ Erde, ist eine, in der Gerechtigkeit wohnt, Gerechtigkeit im Verhältnis zwischen den reichen Ländern des Nordens und den armen Ländern des Südens, zwischen Reich und Arm innerhalb der Nationen, zwischen den Generationen sowie zwischen Mensch und Natur. Das machen die vier Beiträge in diesem Kapitel klar: „Die Erde – unser Leib“; „Schöpfungsspiritualität als Wahrnehmungsschule“; und: „Leben in Fülle für alle. Zum Aufruf für eine prophetische Kirche“ von Winfried Montz und „Hier berühren sich Himmel und Erde. Zur Proklamation eines Schöpfungstages“ von Edmund Gumpert.

Heft 5: Lern- und Handlungsfeld „Politik/Soziale Verantwortung“

Im Zeichen des Klimawandels sich einmischen gerade auch in die Energie- und Verkehrspolitik der Regierung, sich einmischen auch in die Unternehmenspolitik der großen Energie-, Automobil- und Handelskonzerne: Wie  und in welchen Perspektiven das gehen kann,  zeigen unter anderem Beiträge wie „Das Kreuz mit dem Öl“ von Ansgar Holzknecht oder „Die Last unseres Lebensstils tragen. Ein ökumenischer Kreuzweg der Schöpfung im Bistum Hildesheim“ von Dietmar Müßig; oder die Ansprache von Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, „Verantwortung tragen in der Region“; oder die Stellungnahme des Forschungsinstituts für Philosophie in Hannover zu „Kirche, Kernenergie und Klimawandel“.

 

Heft 6: Lern- und Handlungsfeld „Nachhaltig Haushalten“

Nachhaltig Haushalten in den öffentlichen wie in den privaten Haushalten… - dieser Aufgabenbereich  wird abgedeckt unter anderem über die Beschreibung erfolgreicher Ansätze wie „Klimaschutz vor Ort. Energiesparen mit System“ aus der Erzdiözese Freiburg von Benedikt Schalk und Christine Zachmann und „Heute für die Zukunft einkaufen. Weichen stellen für eine glaubwürdige Kirche“ von Thomas Kamp-Deister und weiteren Impulsen von Michael Rosenberger unter dem Titel „Gut leben statt viel haben. Schöpfungsspiritualität und Lebensstil“.

Heft 7: Methodische Zugänge. Anlagen und Arbeitsblätter

Anlagen und Arbeitsblätter im Anhang verschaffen methodische Zugänge und vertiefen spezielle Aspekte wie „Klimawandel und Gerechtigkeit“, „Kirche und Klimaschutz“, Konsum und Lebensstil“, „Sittlichkeit“, „Politisches Engagement“ und „Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit“.

Kontoinformationen
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Der Ringordner mit 160 Seiten ist für 8,50 Euro zu bestellen bei:

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oder unter bestellung(at)eine-welt-shop.de und www.misereor-medien.de

Arbeitskreis Drittes Lebensalter

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Eine-Welt-Arbeit im Dritten Lebensalter

MISEREOR bedankt sich

... bei allen, die zu dieser Werkmappe beigetragen haben, insbesondere bei der Künstlerinnenvereinigung "dreieck. triangle. driehook", die ihre für die Fastenaktion 2010 erstellten "Bilder zum Klimawandel" erneut großzügig zur Verfügung gestellt haben, und bei den Autoren im Umfeld der Ehrenamtsinitiative Eine-Welt-Arbeit im Dritten Lebensalter ewa3, und schließlich bei den Umwelt- und MEF-Beauftragten der Diözesen.