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#BaySanto - Bayer und Monsanto wollen die Fusion

... wir wollen Saat für Vielfalt

Fordere jetzt die EU auf, die Fusion von Bayer und Monsanto abzulehnen. Schreibe eine E-Mail an die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager!

Gelingt in diesem Jahr die Fusion des Agrochemie-Giganten Bayer aus Leverkusen mit dem Saatgut- und Pestizidhersteller Monsanto aus den USA, würde "BaySanto" zum größten Anbieter für Saatgut und Pestizide weltweit. Damit käme es zu einer Markt- und Machtkonzentration im Agrarbereich. Nur wenige Konzerne bestimmen dann, wie wir leben, arbeiten und essen.

 

 


Unterstütze unsere E-Mail-Aktion an die EU!

Fordere jetzt die EU auf, die Fusion von Bayer und Monsanto abzulehnen. Denn sie schadet Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika, europäischen Landwirten, unserer Umwelt und auch uns Verbrauchern. Schicke dafür eine Protest-E-Mail an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager und  fordere sie auf, Konzernmacht zu begrenzen und alternative Landwirtschaftsmodelle zu fördern!

Fragen & Antworten

Sehr geehrte Frau Vestager,

in Ihrer Position als EU-Wettbewerbskommissarin fordere ich Sie auf, die Fusion zwischen Bayer und Monsanto abzulehnen. Durch die Fusion würde „BaySanto“ zum größten Saatgut- und Pestizidhersteller der Welt. Ich halte diese Markt- und Machtkonzentration im Agrarbereich für gefährlich – für unsere Demokratie und unser aller Ernährungssystem! Denn nur wenige Konzerne bestimmen dann, wie wir leben, arbeiten und essen. Gerade in den Ländern des Globalen Südens sind die negativen Folgen dieses Agrobusiness auf Mensch und Umwelt schon heute deutlich zu spüren. Dabei zeigen viele Kleinbauern weltweit seit vielen Jahren, dass es funktionierende landwirtschaftliche Alternativen gibt. Ihre Konzepte sind demokratisch, sozial, lokal angepasst und umweltfreundlich. Und: Sie können den Hunger in der Welt bekämpfen! Frau Vestager, verhindern Sie die Fusion und schaffen Sie dadurch Raum für diese Alternativen. Denn wir brauchen eine ökologisch-nachhaltige und sozial-gerechte Landwirtschaft, die das Menschenrecht auf Nahrung für alle Menschen verwirklicht.

Hochachtungsvoll

P.S.: Informieren Sie sich auf www.misereor.org/seed-for-diversity über funktionierende landwirtschaftliche Konzepte des Globalen Südens.

Fragen & Antworten

Damit die Fusion zwischen Bayer und Monsanto zustande kommen kann, muss sie von Kartellbehörden in mehr als 30 Ländern sowie von der Wettbewerbskommission der Europäischen Union genehmigt werden. Über acht Monate nach Bekanntgabe der Fusion hat Bayer nun die geplante Übernahme bei der Wettbewerbsbehörde in Brüssel angemeldet. Die Behörde hat die Aufgabe, die Fusion und deren Folgen für die Landwirtschaft und Welternährung zu prüfen. Zwei Mega-Fusionen im Agrarsektor – die von Dow-DuPont und ChemChina-Syngenta – wurden von der EU-Wettbewerbskommission in der Vergangenheit bereits genehmigt. Daher wenden wir uns an die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager mit der Forderung, die Fusion abzulehnen, Konzernmacht zu begrenzen und Agrarmodelle zu schützen, die nachhaltig, fair und demokratisch sind.

Fragen & Antworten

MISEREOR wurde 1958 als "Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt" gegründet. Da liegt es mehr als nahe, dass wir uns auch mit Fragen von landwirtschaftlicher Produktion, Vermarktung, Konsum und Ernährung beschäftigen. In der Zusammenarbeit mit Partnern weltweit wird immer wieder deutlich, dass es internationale Bezüge wie das globale Handelssystem gibt, die die Arbeit der Menschen vor Ort erschweren – gerade derer, deren Existenzgrundlage in der Landwirtschaft abhängt. Ein Beispiel ist die immer stärker werdende Einflussnahme und Präsenz von multinationalen Agrarkonzernen wie Bayer und Monsanto. Kommt es zur Fusion, kontrollieren in Zukunft drei Megakonzerne fast 70 Prozent des  weltweiten Markts für Saatgut und Agrarchemikalien. Was das für Bäuerinnen und Bauern in unseren Partnerländern, aber auch für die Umwelt und uns Verbraucher bedeutet, können Sie hier nachlesen: www.misereor.de/fileadmin/user_upload/8.Saat_fuer_Vielfalt/saat-fuer-vielfalt-hintergrundpapier_kurzversion.pdf

MISEREOR ist sich sicher, dass wir eine Landwirtschaft für alle Menschen brauchen, nicht für Konzerne! Eine Landwirtschaft, die Kleinbäuerinnen und -bauern und ihren Beitrag zur Ernährung anerkennt und sie auch in Zukunft einbezieht und fördert.


Argumente für Vielfalt - vom Acker bis auf den Teller!

Agrarkonzerne behaupten, eine Schlüsselfunktion in der Armuts- und Hungerbekämpfung zu haben – wir wissen, dass vor allem eine kleinbäuerliche, ökologisch nachhaltige Landwirtschaft die Ernährungssituation verbessert, Armut reduziert und den Folgen des Klimawandels besser gewachsen ist.
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Was die Fusion von Bayer & Monsanto für die Welterährung bedeutet. Zum Hintergrundpapier

 


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