
In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince leben tausende Kinder und Jugendliche auf der Straße. Für viele von ihnen bedeuten die vom Salesianer-Orden gegründeten Straßenkinder-Zentren „Lakou“ und „Lakay“ Chance und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Denn hier erhalten sie nicht nur bei Bedarf einen Platz zum Schlafen und eine warme Mahlzeit.
Denjenigen, die das Leben auf der Straße wirklich aufgeben wollen, bietet „Lakay“ die Möglichkeit, die Schule zu besuchen und eine vierjährige Ausbildung in den Fachrichtungen Elektroinstallation, Schneiderei, Schlosserei, Holzverarbeitung, Baugewerbe sowie Kühl- und Klimatechnik zu absolvieren.

Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 legte Teile von „Lakay“ in Trümmer und verursachte auch in „Lakou“ beträchtliche Schäden. Über 300 Straßenkinder und vier Ausbilder kamen bei der Katastrophe ums Leben.
Dennoch möchten die Salesianer nicht aufgeben: „Lakay“ und „Lakou“ sollen wiederaufgebaut werden, um die wichtige Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen fortsetzen zu können.

Mit Hilfe von MISEREOR wird das Ausbildungsangebot von „Lakay“ dabei auf Maurer, Bauschlosser und Zimmerer erweitert – Berufe, die beim Wiederaufbau in der Erdbebenregion dringend benötigt werden.
Der Wiederaufbau von „Lakay“ und die Neuanschaffung von Mobiliar, Werkzeugen und Maschinen werden voraussichtlich über eine Million Euro kosten. Da diese Summe für ein einzelnes Projekt den normalen Finanzierungsrahmen sprengt, sind wir hier in besonderem Maße auf Spenden angewiesen.
4,10 Euro kostet ein Hammer
290 Euro eine elektrische Kreissäge
Für 1.300 Euro kann eine Vertikalbohrmaschine angeschafft werden.
MISEREOR-Zusage: 500.000 Euro
Die Kongregation des Don Bosco-Salesianer-Ordens in Port-au-Prince gehört seit über 20 Jahren zu den wichtigsten Partnern MISEREORs in Haiti.
Hier geht's zum Projektbericht (pdf, 2,9 MB)
MISEREOR ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit von der Körperschaftssteuer befreit. Bestätigung zur Vorlage beim Finanzamt (pdf)