
Miteinander Teilen ist eine bundesweite Eine-Welt-Aktion, an der sich katholische und evangelische Christinnen und Christen beteiligen. Sie sehen in der Kluft zwischen Nord und Süd, in der Existenznot von fast einer Milliarde Menschen eine tägliche Herausforderung. Die Aktion versteht sich daher als eine Initiative für das ganze Jahr.
Die Aktion wurde 1967 von der katholischen deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründet. Mit der Durchführung wurden die beiden Hilfswerke MISEREOR und „Brot für die Welt“ beauftragt. Diese wenden sich vorwiegend an die Kirchengemeinden und an örtliche Gruppen als Mithelfer und „Vermittler“, die die Themen der Aktion in den Gottesdienst und das Gemeindeleben einbeziehen, aber auch an Gemeinschaften, Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen, die Familien und jede(n) Einzelne(n) ansprechen.
Die Hilfswerke stellen in jedem Monat ein konkretes Entwicklungsprojekt vor. Es dient als Bezugspunkt für solidarisches Beten, Denken und Handeln. Die Menschen, die im Projekt als Betroffene eine Rolle spielen, sollen als Partner bewusst werden. Für das Projektvorhaben kann auch ein finanzieller Beitrag geleistet werden. Die Spende ist aber nicht das einzige und ausschließliche Anliegen der Aktion.
MISEREOR und „Brot für die Welt“ bemühen sich, als Projektträger und Partner ökumenisch arbeitende Gruppen in der sog. Dritten Welt zu finden. Dies gelingt nicht immer. Doch werden stets Partner angesprochen, die eine prinzipielle Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit unterschiedlichen religiösen und gesellschaftlichen Gruppen zeigen. Die auf diesen genannten Beträge bezeichnen die Mittel, die MISEREOR und „Brot für die Welt“ gemeinsam für eine dreijährige Förderung der Projekte zugesagt haben.