Bei unserer Arbeit bewundern wir immer wieder den Mut der Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen ihr Leben meistern und sich aus eigener Kraft aus dem Teufelskreis der Armut befreien. Es braucht Mut, gegen elende Lebensbedingungen anzukämpfen und mit kleinen Schritten etwas zum Besseren zu bewegen: Mut ein Risiko einzugehen, Neues zu lernen, aber auch oft den Mächtigen unbequem zu werden. Auf diesen Einsatz möchten wir mit unserer Plakatkampagne hinweisen und auch Sie einladen, durch die Unterstützung unserer Arbeit „Mut zu Taten“ zu zeigen.
Mit dieser Kampagne gehen wir neue Wege. Wir zeigen eindringliche Illustrationen, statt niedlicher Kinder oder Mitleid erregender Katastrophenopfer. Denn wir wollen zeigen, was MISEREOR-Partner in Ländern wie Haiti, im Sudan oder Kolumbien leisten. Sie bauen zum Beispiel Schulen auf, kämpfen gegen Justizwillkür oder bringen den Aufbau eines völlig zerstörten Landes voran. Deshalb würdigen wir die Menschen als Handelnde, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Um ihren Mut und Tatendrang zu unterstützen, bitten wir um Spenden.
Kreiert wurde die Plakat-Kampagne von der Hamburger Agentur Kolle Rebbe, die unsere Arbeit schon seit Jahren unterstützt. Die Plakatflächen werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer Mediaflächen zur Verfügung stellt, erhält die Motive auch als Anzeigenversion. Die Plakat-Kampagne ist Bestandteil unserer Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, deren Kosten insgesamt bei 3,3 % der Gesamtausgaben liegen.
Mutig für die Menschenrechte: In Kolumbien „verschwinden“ Menschen einfach, wenn sie den Mächtigen unbequem werden. Viele werden mit dem Tod bedroht - wie die Richterin, die einen hochrangigen Militär zu 30 Jahren Haft verurteilte.
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Mutig für den Frieden: Unsere Partner im Südsudan bauen und leiten trotz der schwierigen politischen Lage Schulen und Krankenstationen. Damit legen sie den Grundstein für eine friedliche Zukunft im demnächst jüngsten Staat Afrikas.
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Mutig beim Wiederaufbau in einem zerütteten Land: In einem Land wie Haiti bleiben die schnellen Erfolge aus. Unsere Partner haben den langen Atem ihr Land trotzdem wieder aufzubauen - auch wenn die Fernsehkameras abgezogen sind.
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Mutig gegen übermächtige Gegner: In vielen Ländern der Erde bestreiten Fischer mit einfachsten Mitteln den Lebensunterhalt für ihre Familien. Dabei müssen sie sich oft gegen industrielle Großfischer und die eigene Regierung behaupten.
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Mutig in der Stunde Null: Wenn aus einem Konflikt Krieg wird, lassen ausländische Hilfsorganisationen ihre Mitarbeiter ausfliegen. Unsere burundischen Partner blieben. Jetzt stehen sie den Menschen bei, die den Mut haben in ihre Heimat zurückzukehren, aus der sie so brutal vertrieben wurden.
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Die Anwältin Judith Maldonado Mojica bringt gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus dem Anwaltskollektiv Luis Carlos Pérez im Norden Kolumbiens Verbrechen ans Licht und unterstützt Opfer von Gewalt und Vertreibung. zum Interview
Mehr über das Selbstverständnis von MISEREOR und welche Rolle Mut darin spielt.
Frau Theresia Kraienhorst hat die Misereor Plakataktion im "Wort zum Tage" auf Deutschlandradio Kultur zum Thema gemacht. zu den Beiträgen

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI bescheinigt MISEREOR den verantwortungs- vollen und effizienten Umgang mit Spenden.