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Impulse zum Innehalten

MISEREOR bietet tägliches Online-Brevier zur Fastenzeit

(Aachen, 17. Februar  2012) Die Fastenzeit ist für viele Menschen nach wie vor eine wichtige Zäsur. Fasten bietet die Gelegenheit zum Innehalten. Es beginnt zumeist damit, die Routinen des Alltags zu unterbrechen. Gefastet wird beim Essen – zum Beispiel beim Fleisch. Andere verzichten aufs Autofahren, aufs Internet oder Handy...

Worauf auch immer: Freiwilliger Verzicht ist ein erprobtes Element in der christlichen Tradition von Askese, zielt auf größere Bewusstheit und Entschiedenheit in den eigenen  Lebenseinstellungen. Wer bewusst verzichtet, erfährt: Ich habe die Freiheit, mich um eines höheren Gutes willen von einem anderen Gut frei zu machen. Ziel ist die Fähigkeit,  sich auf sich selbst zu besinnen. Auf das, was mir wichtig ist. Es zielt darauf, mit sich und anderen besser umgehen zu lernen und ein Mehr an Lebensfreude zu erreichen.

MISEREOR möchte alle Interessierten auf diesem Übungsweg des Fastens begleiten. Von Aschermittwoch bis Ostern bietet das katholische Entwicklungshilfswerk auf der Internet-Seite www.fastenbrevier.de kleine Impulse  des Nachdenkens für jeden Tag der Fastenzeit. Sie sind online abrufbar oder können als tägliche E-Mail abonniert werden. Zudem bietet MISEREOR die Tagesimpulse erstmals auch in einer Audioversion an.

In besonderer Weise geht das Brevier auf die MISEREOR-Fastenaktion des Jahres 2012 ein: "Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben". Diese Aktion rückt die schwierigen Lebensbedingungen der Menschen in den Megacities der Welt in den Blick und ruft am fünften Fastensonntag zur Unterstützung der Entwicklungszusammenarbeit durch eine Spende auf. Dabei richtet sie die Aufmerksamkeit auf Kinder und Jugendliche, die, weil sie jung sind und vielfach unter schwierigsten Umständen zurechtkommen müssen, auf unsere Solidarität angewiesen sind: Über Bildung, Erziehung und Sozialarbeit vor Ort ebenso wie im Einsatz für Freiheit, Gerechtigkeit und gleichen Zugang für nachhaltige Entwicklung weltweit.

Damit  Kinder Zukunft haben und Menschen überall auf der Erde jetzt und künftig menschenwürdig leben können, braucht  es – nach Anlage des Fastenbreviers – mehr an Solidarität, Gerechtigkeit, Einfühlung, Umkehr, Widerstand, Kommunikation und Kreativität. Und immer wieder auch Ermutigung.


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