Land sichert überleben
Land ist ein wertvolles Gut. Land bedeutet nicht nur, ein Zuhause und damit eine Identität zu besitzen. Für viele Menschen bedeutet der Zugang zu Land auch die Freiheit, durch landwirtschaftliche Nutzung die eigene Ernährung und damit das Überleben zu sichern.
Nur etwa ein Drittel unserer Erde ist nicht mit Wasser oder Eis bedeckt. Lediglich 3% des Bodens gelten als sehr fruchtbar, 6% als fruchtbar und 13% als mäßig produktiv. Die verbleibenden 78% eignen sich häufig nicht für ackerbauliche Nutzung; das bedeutet: schlechte Böden, starke Hang- und Höhenlage und fehlender Zugang zu Bewässerung. Arme Bevölkerungsruppen sind aber oft gezwungen, solche unvorteilhaften Standorte zu bewirtschaften. Meist gelingt es ihnen nicht einmal, die eigene Ernährung zu sichern. Stattdessen gefährdet eine unangepasste landwirtschaftliche Nutzung die Ressourcen, von denen die Menschen abhängen, immer weiter.
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