In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihren 20. Geburtstag. Fast alle Länder der Welt haben die darin verbrieften Kinderrechte unterschrieben. Trotzdem sind gerade den Kindern der Armen in vielen Ländern der Welt grundlegende Rechte wie Gesundheit, Bildung aber auch Spiel verwehrt. Mit MISEREOR-Projekten können Sie helfen, dies auf vielfältige Weise zu ändern. Hier einige Beispiele:
Lernen ist ein Kinderrecht
Madagaskar: Eltern schaffen Schulen
Im Hochland von Madagaskar gründeten Eltern ihre eigene Schule – unterstützt von der MISEREOR-Partnerorganisation lVOZAMA. Ein Raum im Haus des Dorfältesten, mit einfachen Mitteln und viel Liebe renoviert, wurde zum Klassenzimmer. Alle halfen dabei mit. Schließlich geht es um die Zukunft der Kinder!
Bangladesh: Armenschule im Slum
Die meisten Kinder, die in den Elendsvierteln von Dhaka aufwachsen, besuchen in der Regel gar keine Schule. Die Kinder, der von MISEREOR unterstützen Notre-Dame-Schule, haben jedoch Glück. Sie erhalten Schulunterricht und damit auch die Chance, aus dem Teufelskreis von Armut und Perspektivlosigkeit, in dem sich ihre Familien befinden, zu entfliehen.
Wir machen Straßenkinder stark ...
... in Indien
Die Straßenkinder-Organisation Butterflies kümmert sich um die zahllosen Straßenkinder sie. „Butterflies“ heißt übersetzt „Schmetterlinge“. Für viele Straßenkinder ist der Schmetterling als Name und Signet der Organisation zum Zeichen der Hoffnung geworden.
... in Ostafrika
In Tansanias Hauptstadt Dar Es Salaam leben schätzungsweise etwa 15.000 Kinder auf der Straße. In Nairobi, Hauptstadt von Kenia, sollen es sogar 60.000 Mädchen und Jungen sein. MISEREOR-Partner bieten diesen Kindern Hilfe.
...in Brasilien
"Tötet meine Kinder nicht", stand vor einigen Jahren an vielen Mauern in brasilianischen Großstädten. Aufgesprüht wurde dieser verzweifelte Appell von Sozialarbeitern, die Straßenkindern helfen, sie unterrichten und organisieren.
Schutz, Hilfe, Gesundheit
Sambia - Südafrika: Hilfe für
Aidswaisen
Oma Irmgard war allein für 30 Enkelkinder verantwortlich. Von ihren sieben Kindern starben fünf an Aids. Nachdem sie starb, haben die Kinder nun niemanden mehr. Eine Mitarbeiterin der Diözese Lusaka hat sich darum gekümmert, dass die Kinder ein Dach über dem Kopf haben und weiter in die Schule gehen können.
Afghanistan: Kinderklinik in Kabul
Die orthopädisch-chirurgische „Irene Salimi-Kinderklinik“ in Kabul versorgt Kinder mit schweren körperlichen Missbildungen, kriegsbedingten Verletzungen und Verstümmelungen oder nach Unfällen versorgt. Dieses Krankenhaus ist für viele Kinder die einzige Möglichkeit, zu überleben oder einer lebenslangen schweren Behinderung zu entgehen.
Indien: Befreit die Teppichkinder
Indische Teppiche sind beliebte Schmuckstücke deutscher Wohnzimmer. Handgearbeitet bedeutet sehr oft: von Kindern geknüpft. Schon sechsjährige schuftet in dunklen, stickigen Lehmhütten für einen Hungerlohn. MISEREOR geht gemeinsam mit anderen Organsiationen gegen diesen brutalen Missbrauch von Kindern an.






