Artikel-Schlagworte: „Olongapo City“

21
Apr

Danke

Von Simon Mertens

Das Ende rückt näher und näher, da ich in zwei Wochen für einen Monat nach Thailand fliegen werde. Vorfreude auf Neues, aber auch Abschied des Alten. Ein zufriedenstellendes Ende erreichen und keine Drecksspuren hinterlassen. Nunmehr 8 Monate bekannte Menschen verlassen und neue kennen lernen.  Alles hat bekanntlich zwei Seiten,  aber  frohen Mutes, dass jedem Anfang ein Zauber inne wohnt, starte ich meine letzten zwei Wochen bei Preda. (weiterlesen…)

4
Dez

Mabuhay and Welcome to the Philippines

Von Jule

Sonne, Strand und Meer ist wohl das Erste woran man denkt, wenn man von den Philippinen hört.

Es erwartet einen jedoch vor allem Armut, Elend und Trostlosigkeit. Besonders wenn man nicht „einfach so“, sondern für ein FSJ auf die Philippinen reist. So wie ich.

Olongapo

Am 15.08.2011 ging es los. 10 Monate Olongapo City, eine Stadt etwa 170km nördlich von Manila in einer malerischen Bucht gelegen. Hier arbeite ich bei der PREDA Foundation.

PREDA hat viele Projekte unter seinem Dach. Die wichtigsten sind aber wohl Fair Trade und die Heime für Kinder. Eins für Jungen, die als minderjährige ins Gefängnis kommen, oft nur für Bagetellendelikte und dann dort vergessen werden, bis sie von PREDA-Mitarbeitern gerettet werden. Das andere für Mädchen, die in ihren Familien oder in Bordellen vergewaltigt und missbraucht wurden. Bei PREDA bekommen die Kinder Therapien und Bildung. (weiterlesen…)

1
Nov

Fußballfeld der Freude

Von Simon Mertens

An schönen Sommertagen, in den Sommerferien oder auch bei schlechtem Wetter hatte ich und meine Freunde die Möglichkeit Fußballspielen zu gehen. Bälle, Fußballschuhe, Tore und ein Fußballfeld waren vorhanden. Nicht Fußball zu spielen war fast unmöglich mit Ausnahme von  Kommunikationsproblemen oder fehlender Motivation. Den Jungen im Boys-Home fehlt es weder an Kommunikationsproblemen noch an Motivation, Ihnen fehlt es an materiellen Möglichkeiten.

Fußballfeld vor dem Boys Home

Fußballfeld vor dem Boys Home

Somit haben wir Freiwilligen uns überlegt ein Projekt „Fußballfeld“ zu starten, welches ich gerne „Fußballfeld der Freude“ nenne. Zwei Freiwillige sind vom Tatort Verein in Deutschland, ein weiterer Freiwilliger ist Sozialarbeiter in Deutschland. Während meines  Computerunterrichtes  entwarfen wir also den Plan eines Fußballfeldes. Wir fragten die Mitarbeiter welcher Ort der Beste sei und entschieden uns für die Wiese im vorderen Teil des Boys Home. Sorgen machten wir  uns um das Gemüse, welches auf der Wiese gepflanzt war und reif zu werden schien. Jedoch informierte uns der Farmer Nelson, dass es kein Problem sei diese an eine andere Stelle zu pflanzen. Somit nahmen wir das  Projekt „Fußballfeld“ in Angriff. (weiterlesen…)

2
Okt

Dunstwolke

Von Simon Mertens

Nun sind es eineinhalb Monate die ich auf den Philippinen verweile. Eineinhalb Monate voller Tage, an denen ich noch nie erlebtes durchlebt habe. In Deutschland, zur Zeit der Vorbereitung, schien das Auslandsjahr wie eine Dunstwolke zu sein, die ich nicht im Stande war zu greifen. Tag für Tag wird die Wolke  realer und sichtbarer.

Jugendliche, die aus den Gefängnissen von Manila befreit worden sind

Während des Fluges wurde mir wahrlich bewusst, dass ich nun ein Jahr in ein fremdes Land/Leben eintauchen werde und versuchte gedanklich meine Heimat hinter mir zu lassen, welches mir durch die fortwährend größer werdende  Distanz nicht schwerfiel. In Manila angekommen begrüßte uns die Tropenluft, die einen täglich zum schwitzen zwingt. Untergebracht bin ich in dem Hauptsitz von PREDA (People’s Recovery, Empowerment and Development Assistance Foundation)  nicht weit von Olongapo City entfernt. Die Armut und das Leid machten mir das Leben Anfangs nicht leicht, jedoch gibt es mir nun jeden Tag Kraft, glücklich und zufrieden zu sein oder gar sein zu müssen. Erst wenn ich „Ich“ sein kann, helfe ich den Jugendlichen. (weiterlesen…)

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