Artikel-Schlagworte: „Dürre“

21
Feb

Kalahari unlimited oder warum haben die Krankenhaustoiletten kein Wasser?

Von Volker Riehl

MISEREOR-Helfer auf einer staubigen Reise durch ein Notstandsgebiet in Simbabwe. Wir wollen entlegenen Krankenhäusern helfen, besser für die dortigen armen und bedürftigen Menschen da zu sein.

Kühe in der ausgetrockneten Kalahari

Kühe in der ausgetrockneten Kalahari

Das MISEREOR-Team ist auf dem Weg in das Krankenhaus St Philip. Es liegt in der extremsten Südostecke von Simbabwe, am Rande der Kalahari. Eigentlich sollte nun die Hauptregenzeit sein, doch jetzt, Mitte Februar, hat es schon seit fast 2 Monaten keinen Regen mehr gegeben. Alle Flüsse sind schon jetzt ausgetrocknet. Die Tiere sehen noch ganz passabel aus, doch in einigen Monaten bestehen sie nur noch aus Haut und Knochen. (weiterlesen…)

16
Aug

“Vorschlag: Wie man den Hunger auf dem Land bekämpfen kann”

Von Daniela Singhal

So lautete gestern die Überschrift eines Kommentars zur Hungerkrise in Ostafrika in der Daily Nation, einer der führenden Tageszeitungen in Kenia.

Der Verfasser fordert die kenianische Regierung dazu auf, für mehr Elementarbildung auch in den abgelegeneren ländlichen Regionen zu sorgen. Für die Kinder der Pastoralisten – nomadische und halbnomadische Viehhalter, die einen Großteil der hungernden Bevölkerung in Kenia ausmachen.  Der Kommentator plädiert für mobile Schulen und mehr Schulen mit Übernachtungsmöglichkeiten, so dass die Kinder auch dann lernen können, wenn die Eltern mit den Viehherden auf der Suche nach Weideplätzen umherziehen. Mehr Bildung sei ein wichtiger Teil der Lösung eines schon seit Generationen bestehenden Problems, notwendig um den Teufelskreis des Hungers zu beenden. Zwar müsse man auch die angepasste Lebensweise der Pastoralisten achten, sie aber aber bezüglich neuer Möglichkeiten beraten. Zum Beispiel beim Verkauf ihrer Tiere. Ansonsten hält sich auch hier in den Medien der Vorwurf, dass die Hungersnot hätte verhindert werden können, wenn die Regierung eher reagiert hätte.

Heute reisen wir nach Marsabit. Eine der trockensten Regionen im Norden des Landes, die stark von der Dürre betroffen ist. MISEREOR unterstützt die dortige Diözese bei der Nothilfe für die betroffenen Menschen, die ihre Existenz größtenteils als Viehhalter sichern.

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