MISEREOR-Blog: Kirche

18
Mrz

Kinder erleben trommelnd Afrika

Von Gast

„Unser tägliches Brot gib uns heute“, so lautet das offizielle Misereor-Kinderlied, das Herbert Adam geschrieben und Markus Hoffmeister vertont hat. Bei der Trommelreise, zu der Vorschulkinder aller katholischen Kindertagesstätten im Bistum Speyer eingeladen waren, war es vier Mal aus mehr als 400 Mündern zu hören – laut und schön. Zweimal im Saalbau in Homburg und zweimal im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen lud Markus Hoffmeister die Kinder ein, mit ihm nach Afrika zu fliegen, das Land und die Kultur ein bisschen kennenzulernen – aber auch etwas über die Not der Menschen dort zu erfahren.

Markus Hoffmeister reist mit 1.600 Kita-Kindern trommelnd durch Afrika

Markus Hoffmeister reist mit 1.600 Kita-Kindern trommelnd durch Afrika

Das Tolle an den Trommelreisen mit Markus Hoffmeister ist, dass wirklich jedes Kind und jeder Erwachsene seine eigene Trommel hat und mitmachen kann.  Mit viel Humor und Einfühlungs- vermögen schafft er es, alle Kinder während seines Programms zu fesseln und zu begeistern. Das beginnt bereits mit dem Start in seinem alten Flugzeug, das sich die Kinder vortrefflich vorstellen können: Sie werfen den Propeller an, fliegen scharfe Kurven, setzen zur Landung an und bremsen hart ab. Sie werden in dem fremden Land willkommen geheißen von den Trommeln, singen und trommeln gemeinsam ein Begrüßungslied, lernen die ersten Worte afrikanisch, entdecken und hören die Tiere des Urwalds: die Schlange, die sich zischend über die Trommel schleicht, den Panther, der mit seinen schwarzen Krallen das Trommelfell kratzt, die Affen, die schreiend durch die Bäume brechen, und die Elefanten, die die Erde zum Beben bringen. (weiterlesen…)

25
Feb

Mit Schlafsack in der Sakristei

Von Ralph Allgaier

Man muss schon ein wenig suchen, um die Hungertuchwallfahrer aus dem Bistum Paderborn aufzuspüren. Irgendwo hinter dem pfälzischen Städtchen Deidesheim geht es über einen Feldweg durch beschauliche Weinberge aufwärts, die Aussicht wird immer schöner, und da sind sie auch: 60 Pilger aus dem Umfeld von Siegen, Olpe und Hagen warten an einem landschaftlich herrlichen Punkt, den die Einheimischen „Pfalzblick“ nennen, auf die kleine MISEREOR-Delegation: Hauptgeschäftsführer Josef Sayer, seinen Fahrer Ferdi Theissen, und mich, den Pressesprecher.

MISEREOR-Chef Josef Sayer traf die Hungertuchwallfahrer unterwegs

MISEREOR-Chef Josef Sayer traf die Hungertuchwallfahrer unterwegs

Sayer und Theissen werden mit offenen Armen und großem Hallo empfangen. Man kennt sich von früheren Wallfahrten. Und auch ich als „der Neue“ werde sehr freundlich und liebenswürdig in den Kreis der Pilger aufgenommen und fühle mich vom Fleck weg bestens integriert. (weiterlesen…)

24
Feb

“Solidarität fragt nicht nach den Differenzen, sondern nach dem Gemeinsamen der Religionen.”

Von Julia Frielinghausen

Tief beeindruckt zeigte sich mit diesen Worten der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann auf der gestrigen Pressekonferenz zur MISEREOR-Fastenaktion 2012  von den Erfahrungen seines Besuchs in Kalkutta/Indien, wo Muslime ein MISEREOR-Projekt leiten.

Prälat Sayer, Bischof Wiesemann, Bischof Lobo und Weihbischof Georgens präsentierten die Aktion "Solibrot"

Prälat Sayer, Bischof Wiesemann, Bischof Lobo und Weihbischof Georgens präsentierten die Aktion "Solibrot" © Raphael Rönn/MISEREOR

MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer dankte den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die die diesjährige Fastenaktion unter dem Motto ” Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!” ins Bistum tragen und erläuterte, warum MISEREOR dieses Thema aufgreift: “Die Menschen in den städtischen Elendsvierteln und ihre Lebenssituation werden kaum beachtet, da muss dringend etwas geschehen.” (weiterlesen…)

12
Jan

Peking-Marathon: Tausend ungewöhnliche Schritte

Von Gast

China ist ein sogenanntes “Schwellenland”. Es gibt dort genug Geld und viele reiche Chinesinnen und Chinesen. Doch  wie stellt man es an, dass die Ärmsten der Armen, alte und behinderte Menschen auf dem Land, ein bisschen mehr davon abbekommen? Über einen ungewöhnlichen Schritt – oder besser gesagt tausende ungewöhnliche Schritte – auf dem weiten Weg zu einer gerechteren Verteilung in China bereichtet Gast-Autor Wolf Kantelhardt aus Peking.

Beim Peking-Marathon: Die jungen Nonnen sammeln Geld für soziale Arbeit.

Beim Peking-Marathon: Junge Nonnen sammeln Geld für soziale Arbeit.

Der Beifall ist nicht sehr laut. Das war aber auch nicht anders zu erwarten. Die 52 katholischen Schwestern aus sechs chinesischen Diözesen sind alle sehr müde. Der irische Priester Joseph Loftus dagegen wirkt energiegeladen. Gerade hat er angekündigt, nächstes Jahr die ganze Strecke des Peking-Marathon zu laufen. Vom Platz des Himmlischen Friedens bis zum „Vogelnest“, dem Pekinger Olympiastadion. Unter einer Bedingung: Wenn von den Schwestern nicht nur sechs wie dieses Jahr, sondern mindestens 20 auch die ganzen 42 Kilometer laufen.

Ihre jeweiligen Strecken zu laufen war für die Schwestern das kleinere Problem. Viele von ihnen machen täglich weite Fussmärsche zu alleinstehenden Alten in entlegenen Bergdörfern.

Nach 42 km am Ziel: Viele Schwestern machen täglich weite Fußmärsche, um alleinstehende alte Menschen zu versorgen.

Nach 42 km am Ziel: Viele Schwestern machen täglich weite Fußmärsche, um alleinstehende alte Menschen zu versorgen.

Weil die Altersversorgung auf dem Land bis heute vollständig an den Söhnen hängt, sind die, die wegen Armut, oder nach der kommunistischen Machtübernahme als Familienangehörige eines Grossgrundbesitzers, nicht heiraten konnten und keinen Sohn haben, jetzt im Alter ganz auf sich allein gestellt.

In manchen Regionen gibt es für alleinstehende Alte ein Wohlfahrtsgeld, in anderen nicht. Aber selbst wenn Wohlfahrtsgeld gezahlt wird, überschreitet es selten 50 Yuan [umgerechnet 6,10 Euro] im Monat. Die Schwestern besuchen die Alten zu Hause, bringen Reis, Eier und Speiseöl mit, waschen Kleidung und Bettdecken.

Und wenn sie dann noch ab und zu den Weg zwischen zwei Sonntagsmessen rennend statt im Überlandbus zurücklegen, sind sie fit genug.

Schwieriger war es, Fr. Loftus davon zu überzeugen, ihr „Sozialprojekt“ zu akzeptieren: Dazu gehörte ein wohlformulierter Antrag und ein vernünftiges Budget. Und dazu gehörte, 40 Prozent der benötigten Projektgelder „lokal“, in China, zu aquirieren.

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4
Dez

Sonntag: Keine Verschnaufpause in Durban

Von Anika Schroeder

Die erste Verhandlungswoche ist abgeschlossen. Wie immer läuft alles anders als erwartet. Aber es gibt auch Dinge, die nach Plan laufen. Zum Beispiel das gut gefüllte Programm der vielen Nichtregierungsorganisationen vor Ort. Alle sind angereist, um zumindest ein bisschen Rummel zu veranstalten. Und der Sonntag gehört natürlich den Kirchen.

Heute, am Sonntag, wird nicht verhandelt. Dafür sind besonders die vielen nicht-staatlichen Akteure am Start. Und die Kirchlichen Vertreter werden sichtbar. Morgens gibt es einen katholischen Gottesdienst zu Klimagerechtigkeit mit Kardinal Oscar Rodriguez, Präsident von Caritas International und langjähriger Mitstreiter MISEREORs. Mittags dann ein ökumenisches „Multi-Faith Prayer“. Unter dem Dach des  Netzwerks „CIDSE“ sind natürlich auch die Vertreter der kirchlichen Hilfswerke aus Europa und Nordamerika zur Messe angerückt.

Samstag auf der Demo

Auch am Samstag war die große inter-religiöse Klima-Szene schon aktiv: Bei einer Demo der Zivilgesellschaft zum „Global Day of Action“ quer durch Durban. Wir waren dabei. Und vor allem waren unsere Partner mit dabei, die für unseren Projektpartner-Workshop am Tag zuvor angereist waren. Ein toller Auftakt für einen Workshop, um Gruppengefühl zu entwickeln. Leider streikte – wie in Kopenhagen vor zwei Jahren – der große Ballon der über uns schweben sollte. Letztes Mal hatten wir zu wenig Helium, dieses Mal hat ein Loch das Helium entweichen lassen. So diente der Ballon später zumindest als Regenschirm und Sonnenschutz :) (weiterlesen…)

21
Okt

Indien zwischen Wirtschaftsboom und Massenarmut

Von Daniela Singhal

Während die Zentren des Kapitalismus in Europa und anderswo von der Krise in Mitleidenschaft gezogen werden, entwickelt sich die Wirtschaft in Indien prächtig. Der momentane wirtschaftliche Erfolg des zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde steht allerdings im extremen  Widerspruch zur unvorstellbaren Armut, die in großen Teilen des Landes immer noch vorherrscht. Doch braucht ein Schwellenland, dass mittlerweile selber als Geber fungiert, überhaupt noch Entwicklungshilfe?

Welche Perspektiven gibt es für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Indien? Diesen und anderen Fragen wurde im Rahmen des Donnerstagsgespräch der gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) in Berlin auf den Grund gegangen.

Nafisa D'Souza beim Gespraech der GKKE

Wenn Nafisa D’Souza, Direktorin des MISEREOR-Partners LAYA, über die Situation in ihrem Heimatland erzählt, dann spricht sie von „einer großen Ironie“: Die hohen Wachstumsraten der indischen Wirtschaft in den vergangenen Jahren – 2011 lag das Wirtschaftswachstum bei rund acht Prozent – stehen der Tatsache gegenüber, dass 645 Millionen Menschen, also etwa 55 Prozent der Bevölkerung, unter der Armutsgrenze leben.

„Indien ist sehr wachstumsorientiert. Wenn Profit auf der Agenda steht, werden die Rechte der Menschen zweitrangig“, so D’Souza. Sie sieht momentan drei Hauptprobleme für die Armen in Indien: „Die Menschen müssen den wirtschaftlichen Großprojekten weichen, also den Minen und Staudämmen, die verstärkt gebaut werden. Außerdem werden ihnen lebensnotwendige Ressourcen wie Ackerland und der Zugang zu Trinkwasser entzogen, um damit u.a. Projekte von ausländischen Konzernen zu unterstützen. Nicht weniger verheerend ist auch der Klimawandel, der vermehrt zu Dürren, Überschwemmungen und Missernten führt.“ (weiterlesen…)

21
Okt

Tag 2 im gefluteten Bangkok

Von Anika Schroeder

Es ist der zweite Tag der Klimakonferenz der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC).  Wir hören spannende Beiträge  von Experten und die Teilnehmenden diskutieren rege. Gedanklich beschäftigt mich – neben der Abschlusserklärung – die aktuelle Situation in Bangkok: Heftige Überschwemmungen haben Thailand überrascht. Ein Land, das eigentlich schon viel in Katastrophenschutz investiert hat.

Die letzten Experten sprechen, darunter Ernst-Ulrich von Weizsäcker, dem ehemaligen Präsidenten des Wuppertal Instituts und Mitglied des Club of Rome und von Martin Khor aus Malaysia, der im South Center Regierungen der Entwicklungsländer berät. Innerhalb der asiatischen Kirchenvertreter wird rege diskutiert. Die Konferenz hat viel Interesse und Engagement geweckt und ich kann ihren großen Willen spüren, sich mehr im Bereich des Klimaschutzes zu engagieren. Jetzt geht es daran, gemeinsam eine Abschlusserklärung der Konferenz zu verfassen.

Überschwemmungen halten Bangkok in Atem

Meine Gedanken sind aber auch bei dem, was sich momentan in Bangkok abspielt: Die akuellen Überschwemmungen halten die Stadt weiterhin in Atem. Bis gestern Abend sollte das Wasser vor der Hauptstadt gestaut und so das Zentrum vor der Flut geschützt werden. Dann muss die Stadtverwaltung aber einlenken. Die Tore wurden geöffnet, damit die nicht abreißenden Wassermassen über Bangkok ins Meer abfliessen konnten. (weiterlesen…)

19
Okt

“Die Fluten sind nicht für uns in Thailand gemacht”

Von Anika Schroeder

Bei einer Klimakonferenz der asiatischen Bischofskonferenzen heute in Bangkok beklagt der thailändische Erzbischof Santisukniran: “The actual floods are not made for Thailand”. Obwohl es schon immer Überschwemmungen in Thailand gegeben hat, überfordern sie heute die Menschen und die Regierung schlichtweg. Vertreter der Katholischen Kirche in Asien diskutieren jetzt, was angesichts des Klimawandels zu tun ist.

In Thailand nimmt die Stärke der Überschwemmungen zu – bedingt durch den globalen Klimawandel. In den letzten Wochen haben die Fluten großen Schaden angerichtet: Menschen sind gestorben, andere haben ihre Häuser und Ernten verloren und viele Tausende ihren Job, da ihre Fabriken schließen mussten.

„Wie hier sind es auch sonst die Ärmsten ohne Stimme, die nicht ausreichend gegen Naturkatastrophen geschützt werden. Dabei ist gerade bei ihnen die Notwendigkeit am größten: sie haben kein Konto, keine Versicherungen und stehen nach einer Naturkatastrophe buchstäblich vor dem Nichts“, berichtet Schwester Mary, die seit Jahrzehnten in Bangkok lebt und nun sehr gespannt ist, ob die asiatische Kirche sich gemeinsam für mehr Klimaschutz stark machen möchte.

Und tatsächlich hat der Zusammenhang von Armut und Klimawandel die Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen FABC heute zusammen gebracht:  Ziel der Tagung, die von MISEREOR unterstützt wird, ist es, gemeinsam mit internationalen Klimaexperten Verständnis für diese Zusammenhänge aufzubauen und mögliche Lösungsstrategien zu erarbeiten.

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10
Mrz

Die Hütte am Fuße des Doms

Von Daniela Singhal

Im Schatten des imposanten Regensburger Doms steht eine Hütte: aus Pappkarton, vielleicht sechs Quadratmeter groß. Eine Hütte wie sie wohl zuhauf in den Armenvierteln dieser Welt zu finden ist.

“Man kann sich das hier nur schwer vorstellen, aber jeder sechste Mensch auf dieser Welt lebt in einem Armenviertel” sagt Herr Sayer heute bei der Pressekonferenz zur Eröffnung der MISEREOR-Fastenaktion 2011 in Regensburg. “Und diese Hütte, die wir hier als Beispiel benutzen, ist zwar klein. Aber immerhin ist die Pappe noch ganz frisch, nicht nass vom Regen, nicht verschimmelt. Und sie hat einen richtigen Boden. Der Boden in meiner Hütte in Lima war Wüstensand.” Sayer lebte selber mehrere Jahre in einem Slum in Peru. Eine 3 x 6 Meter große Hütte nannte er sein Pfarrhaus, waren Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer und Beichtstuhl zugleich. “Und damit war ich noch wirklich gut dran im Vergleich zu all den anderen Menschen im meinem Viertel.” Er berichtet von Enge, von dem Mangel an Privatsphäre, dem Mangel an Hygiene, sauberem Wasser, Essen. (weiterlesen…)

11
Feb

Rundreise zur Fastenaktion: Tag 2 in Lima

Von Gast

Gottfried Baumann von Misereor bloggt im Vorfeld der Fastenaktion von einer Reise in Peru. Er ist dort mit Vertretern des Bistums Regensburg unterwegs. In Regensburg findet in diesem Jahr die Eröffnung der Fastenaktion unter dem Leitwort “Menschenwürdig leben. Überall!” statt.

Die andere Seite von Lima haben wir heute kennengelernt. Obwohl wir in der gleichen Stadt unterwegs sind, ist es, als sei man auf einem anderen Planeten, oder besser: Dem Mond. Aber der Reihe nach.

Nah bei den Menschen: Mit einer Delegation von Regensburgern in Lima unterwegs.

Nah bei den Menschen: Mit einer Delegation von Regensburgern in Lima unterwegs.

Schon früh am Morgen machen wir uns auf nach Cabayllo im äußersten Norden von Lima. Beim Generalvikar  des Stadtrandbistums erfahren wir – nach Morgenmesse und Frühstück – etwas über die Gefängnisarbeit. Denn dort ist eines der größten Gefängnisse des Landes, in dem auch viele Mitglieder der Terrorvereinigung „Leuchtender Pfad“ einsitzen.

Dieser gehörten auch viele Jugendliche an, die für schwere Massaker und Menschenrechtsverletzungen verantwortlich gemacht wurden. Wie geht man damit um, als Jugendlicher aus ideologischen Gründen andere gefoltert, verletzt, getötet zu haben? Die Kirche übernimmt in diesem Gefängnis eine wichtige Aufgabe für die  Menschen, um die sich sonst niemand kümmert.
Eine Dreiviertelstunde Autofahrt später sind wir dann in Lomas de Cabayllo, wo die Menschen am Rande des Mülls leben. CIDAP, der MISEREOR-Partner, erwartet uns mit einem umfangreichen Besichtigungsprogramm.

Beim Partner CIDAP zu Gast.

Beim Partner CIDAP zu Gast.

Zunächst muss ich lachen – obwohl ich noch nie hier war, kenne ich ganz viele Menschen aus den Materialien zur Fastenaktion. Da sind Viviana Arriola und  Samuel Yáñez, die  uns als Gäste der Fastenaktion in Deutschland besuchen werden. Dort drüben steht Graciela, die Bürgervertreterin, die im MISEREOR-Magazin groß abgebildet ist. Zuerst geniert sie sich ein wenig, als ihr Foto im mitgebrachten Magazin die Runde macht und alle lachen und auf sie zeigen. Aber dann packt sie sich resolut den Regensburger Bischof Müller, führt ihn herum und erzählt von ihrem harten Überlebenskampf inmitten der Müllkippen. (weiterlesen…)

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