Autorenarchiv

30
Apr

Sichtwechsel

Von Gast

Aus Ruanda, Tansania, Sambia, Indien, Kambodscha, Ost-Timor, Philippinen, Thailand, Mexiko und Argentinien sind sie angereist. 20 Verantwortliche aus MISEREOR-Projekten sind derzeit in Aachen. Viele von ihnen sind zum ersten Mal in Deutschland und saßen zum ersten Mal in ihrem Leben in einem Flugzeug.

In ihren Heimatländern nehmen sie MISEREOR-Freiwillige des “Weltwärts”-Förderprogramms auf. Doch wie sieht es eigentlich in diesem fernen Land, aus dem die Freiwilligen kommen, aus? – Zeit, um Land, Leute und Misereor mal kennenzulernen und sich auch untereinander auszutauschen. (weiterlesen…)

23
Apr

Ein Wochenende voller Fußball in Ruanda

Von Gast

An unserem ersten Wochenende in Ruanda dreht sich alles um Fußball. Während in Deutschland Dortmund Meister wird, feiern wir vier Mannschaften der Gemeinde Cyanzarwe. Sie haben das Derby von Vision Jeunesse Nouvelle (VJN) gewonnen. Drei Wochen lang kämpften insgesamt zwölf Teams um den Sieg. Jeweils sechs Jungen- und sechs Mädchenmannschaften traten gegeneinander an. Die Spieler sind zwischen acht und 25 Jahren alt. Am Freitag war Finale.

Siggi und die Fußballkinder

Die Fußballkinder beim Derby

Das Turnier findet etwa zwei Stunden von Gisenyi entfernt statt. Über Schlamm- und Steinpisten geht es zum Spielfeld. Viele Kinder sind zum Turnier gekommen und rennen am Spielfeldrand auf und ab. „Ruanda ist reich an Kindern“, sagt Frère Gabriel Lauzon, Gründer von VJN. Und diesen Kindern wollen er und seine Mitarbeiter eine Zukunft geben. Durch Ausbildung, Kulturangebote und Sportmöglichkeiten. (weiterlesen…)

18
Apr

Von farbenfrohen Stoffen, glitzernden Armreifen, kunstvoll geflochtenen Körben und Taschen

Von Gast

Das Handwerksproduzenten-Netzwerk COFTA zu Gast bei MISEREOR.

Schöne, bunte Dinge...

Es herrscht ein ungewohntes Gewimmel im Foyer der Geschäftsstelle des Bischöflichen Hilfswerks MISEREOR in Aachen. Grund für die Menschenansammlung ist der Besuch des Produzentennetzwerks COFTA, das seine Waren präsentiert. Zahlreiche Mitarbeiter scharen sich um die Tische und bestaunen die bunten Tücher und reich verzierten Schmuckstücke.

Die Cooperation for Fair Trade in Africa (COFTA) gründete sich im Jahr 2004. Mittlerweile hat die Kooperation über 70 Mitglieder in 20 afrikanischen Ländern. Mit seinen Projekten setzt sich COFTA für den Fairen Handel und einen besseren Marktzugang von afrikanischen Produzenten ein.

Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR unterstützt das COFTA Market Acces Programme (MAP) mit einer Fachkraft in Kenia. Sie berät das Netzwerk und seine Mitglieder zu allen Fragen und Problemen, die Produktentwicklung, Lieferzeit sowie die Produktionsmenge und -qualität betreffen.

Eine Fotostrecke gibt es hier zu sehen.

Über die Autorin: Dorothea Spanke studiert in Passau Europastudien und unterstützt derzeit in ihren Semesterferien als  Praktikantin das 2 Euro helfen Team.

30
Mrz

Flatternde Lungen

Von Gast

„Wenn einer bald stirbt, dann kann ich das spüren“, sagt Xu Yundong und legt einem hageren Bauern die Hand auf die Schulter. „Dann flattert die Lunge.“ Xu muss es wissen: Er hat das Flattern bei so vielen gespürt: Bei seinen Kollegen in der Schleiferei für Halbedelsteine, wo er sich selbst, als einer der ganz wenigen mit abgeschlossenen zwölf Jahren Schulbildung, zum Manager hochgearbeitet hat.

Die Folgen jahrelangen Steineschleifens sind nicht zu übersehen.

Die Folgen jahrelangen Steineschleifens sind nicht zu übersehen.

Bei anderen jungen Männern aus seinem Dorf im Norden Chongqings, wo jede Familie nach der Landreform nur ein mu bekam [das entspricht einer Größe von zweieinhalb Tennisplätzen], wovon sie sich gerade so satt essen kann, und von wo bereits 1988 großen Scharen aufgebrochen sind, um in der tausend Kilometer entfernten Sonderwirtschaftszone Shenzhen Arbeit zu finden. Dann hat er das Flattern bei den Arbeitern gespürt, die wie er nach Shenzhen zurückgekehrt waren, um in jahrelangen Prozessen eine Entschädigung zu erstreiten, oder – weil sie nichts anderes gelernt hatten – weiter Steine zu schleifen, dann aber nicht mehr als Angestellte, sondern als Scheinselbständige. (weiterlesen…)

21
Mrz

Karneval und Indigene Völker – Spaß für alle

Von Gast

Der Karneval in Lateinamerika findet nicht nur in Río de Janeiro statt.  Die kulturelle Vielfalt der Karnevalstraditionen auf dem Subkontinent ist riesengroß: Besitzt Brasilien vielleicht den spektakulärsten, Uruguay vielleicht den längsten, Bolivien vielleicht den buntesten und Argentinien den vielleicht witzigsten Karneval, die verschiedenen Kulturen Lateinamerikas sind auch gerade hier herrlich vielfältig.  Auch in der nordargentinischen Provinz Formosa, an der Grenze zu Paraguay gelegen und eine der ärmsten Regionen im südlichen Lateinamerika, wird Karneval gefeiert. Und zwar von der ganzen Bevölkerung.
  

"Agrupación Ele": Jugendliche gründen erste Karnevalsgruppe des Wichi Volkes im Norden Argentiniens

"Agrupación Ele": Jugendliche gründen erste Karnevalsgruppe des Wichi Volkes im Norden Argentiniens

Was dieses Jahr allerdings in dem kleinen Ort Las Lomitas, im Herzen der Provinz gelegen, passierte, war schon ein weit beachtetes Novum: zum ersten mal in der Geschichte nahm hier eine indigene Karnevalsgruppe an dem jährlich veranstalteten Umzug teil. Es waren 55 Kinder und Jugendliche des Wichi-Volkes, die dieses Jahr so nicht nur für  lokale angeregte Diskussionen sorgten. Die Gruppe der 9-19 jährigen Mädchen und Jungen leben in drei indigenen Gemeinde und hatten sich schon vor Monaten zusammengeschlossen, um jetzt im März gemeinsam am Karnevalsumzug teilzunehmen. Der Name ihrer Karnevelsgruppe lautet “Agrupación Ele”, was in der Wichi-Sprache “Papagei” heisst. Die Mitglieder einigten sich auf diesen Namen, da der in ihrem Habitat lebende Papagei in der Vision der Kids die Fähigkeit besitzt, von anderen Kulturen, ihren Gebräuchen und Sprachen zu lernen. Auch die Farben der Kostüme der Gruppe wurden gemeinsam festgelegt: Grün für die Natur, Gelb für die Früchte des in ihren Territorien wachsenden hitze- und trockenresistenten Johannesfruchtbaums und Braun für den Lehm, aus dem ihre Hütten und Häuser sind. (weiterlesen…)

18
Mrz

Kinder erleben trommelnd Afrika

Von Gast

„Unser tägliches Brot gib uns heute“, so lautet das offizielle Misereor-Kinderlied, das Herbert Adam geschrieben und Markus Hoffmeister vertont hat. Bei der Trommelreise, zu der Vorschulkinder aller katholischen Kindertagesstätten im Bistum Speyer eingeladen waren, war es vier Mal aus mehr als 400 Mündern zu hören – laut und schön. Zweimal im Saalbau in Homburg und zweimal im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen lud Markus Hoffmeister die Kinder ein, mit ihm nach Afrika zu fliegen, das Land und die Kultur ein bisschen kennenzulernen – aber auch etwas über die Not der Menschen dort zu erfahren.

Markus Hoffmeister reist mit 1.600 Kita-Kindern trommelnd durch Afrika

Markus Hoffmeister reist mit 1.600 Kita-Kindern trommelnd durch Afrika

Das Tolle an den Trommelreisen mit Markus Hoffmeister ist, dass wirklich jedes Kind und jeder Erwachsene seine eigene Trommel hat und mitmachen kann.  Mit viel Humor und Einfühlungs- vermögen schafft er es, alle Kinder während seines Programms zu fesseln und zu begeistern. Das beginnt bereits mit dem Start in seinem alten Flugzeug, das sich die Kinder vortrefflich vorstellen können: Sie werfen den Propeller an, fliegen scharfe Kurven, setzen zur Landung an und bremsen hart ab. Sie werden in dem fremden Land willkommen geheißen von den Trommeln, singen und trommeln gemeinsam ein Begrüßungslied, lernen die ersten Worte afrikanisch, entdecken und hören die Tiere des Urwalds: die Schlange, die sich zischend über die Trommel schleicht, den Panther, der mit seinen schwarzen Krallen das Trommelfell kratzt, die Affen, die schreiend durch die Bäume brechen, und die Elefanten, die die Erde zum Beben bringen. (weiterlesen…)

12
Jan

Peking-Marathon: Tausend ungewöhnliche Schritte

Von Gast

China ist ein sogenanntes “Schwellenland”. Es gibt dort genug Geld und viele reiche Chinesinnen und Chinesen. Doch  wie stellt man es an, dass die Ärmsten der Armen, alte und behinderte Menschen auf dem Land, ein bisschen mehr davon abbekommen? Über einen ungewöhnlichen Schritt – oder besser gesagt tausende ungewöhnliche Schritte – auf dem weiten Weg zu einer gerechteren Verteilung in China bereichtet Gast-Autor Wolf Kantelhardt aus Peking.

Beim Peking-Marathon: Die jungen Nonnen sammeln Geld für soziale Arbeit.

Beim Peking-Marathon: Junge Nonnen sammeln Geld für soziale Arbeit.

Der Beifall ist nicht sehr laut. Das war aber auch nicht anders zu erwarten. Die 52 katholischen Schwestern aus sechs chinesischen Diözesen sind alle sehr müde. Der irische Priester Joseph Loftus dagegen wirkt energiegeladen. Gerade hat er angekündigt, nächstes Jahr die ganze Strecke des Peking-Marathon zu laufen. Vom Platz des Himmlischen Friedens bis zum „Vogelnest“, dem Pekinger Olympiastadion. Unter einer Bedingung: Wenn von den Schwestern nicht nur sechs wie dieses Jahr, sondern mindestens 20 auch die ganzen 42 Kilometer laufen.

Ihre jeweiligen Strecken zu laufen war für die Schwestern das kleinere Problem. Viele von ihnen machen täglich weite Fussmärsche zu alleinstehenden Alten in entlegenen Bergdörfern.

Nach 42 km am Ziel: Viele Schwestern machen täglich weite Fußmärsche, um alleinstehende alte Menschen zu versorgen.

Nach 42 km am Ziel: Viele Schwestern machen täglich weite Fußmärsche, um alleinstehende alte Menschen zu versorgen.

Weil die Altersversorgung auf dem Land bis heute vollständig an den Söhnen hängt, sind die, die wegen Armut, oder nach der kommunistischen Machtübernahme als Familienangehörige eines Grossgrundbesitzers, nicht heiraten konnten und keinen Sohn haben, jetzt im Alter ganz auf sich allein gestellt.

In manchen Regionen gibt es für alleinstehende Alte ein Wohlfahrtsgeld, in anderen nicht. Aber selbst wenn Wohlfahrtsgeld gezahlt wird, überschreitet es selten 50 Yuan [umgerechnet 6,10 Euro] im Monat. Die Schwestern besuchen die Alten zu Hause, bringen Reis, Eier und Speiseöl mit, waschen Kleidung und Bettdecken.

Und wenn sie dann noch ab und zu den Weg zwischen zwei Sonntagsmessen rennend statt im Überlandbus zurücklegen, sind sie fit genug.

Schwieriger war es, Fr. Loftus davon zu überzeugen, ihr „Sozialprojekt“ zu akzeptieren: Dazu gehörte ein wohlformulierter Antrag und ein vernünftiges Budget. Und dazu gehörte, 40 Prozent der benötigten Projektgelder „lokal“, in China, zu aquirieren.

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18
Nov

Das Wald-Volk

Von Gast

Die Journalistin Melanie Hofmann reiste mit MISEREOR-Referentin Anika Schroeder zu den Orang Rimba nach Sumatra, einem Volk, das traditionell eng verbunden mit dem Wald lebt. Seit das Gebiet der Orang Rimba zum Nationalpark erklärt wurde, sollen sie nun aus dem Herzen des Waldes vertrieben werden. Hier berichtet Melanie Hofmann, wie die Orang Rimba sich dagegen zur Wehr setzen:

Der Wald - ursprünglicher Lebensraum der Orang Rimba.

Der Wald - ursprünglicher Lebensraum der Orang Rimba.

“Die Orang Rimba haben ihr eigenes System, den Wald zu schützen. Sie haben Regeln, die die Bevölkerung von außerhalb und sie selbst einschränken, gewisse Regionen des Waldes zu nutzen. Laut altem Gewohnheitsrecht ist vor allem der tiefste Teil des Waldes Tabu. Hier leben die Orang Rimba bis heute. Sie schlagen kein Holz ein. Sie glauben an das Weitergeben alter Traditionen und Weisheiten, um den Wald zu schützen. Nur einmal im Jahr beispielsweise ernten sie wilden Honig in den zwei Meter breiten Ziala-Bäumen – ihr Brauch verbietet, das öfter zu tun.
2004 hat die Regierung auf dem Gebiet der Orang Rimba einen Nationalpark ausgerufen. Die Idee ist eigentlich gut, allerdings kommen Nationalparks meist auch mit Zonen. In Zone 1, dem Kern des Schutzgebietes, dürfen keine Menschen leben. „Wo jetzt Zone 1 ist, der Kern des Urwalds, das war eine riesige Fläche, auf der die meisten von uns gelebt haben“, sagt Mijak Tampung. Eigentlich hat er keinen Nachnamen, der Zusatz „Tampung“ heißt so viel wie „vom Land“. 13.000 Hektar ist Zone 1 groß. Er ergänzt, dass auch der Nutzwald in Zone 1 fallen soll.
Jetzt sollen die Stämme aus dem Herzen des Waldes und aus ihrem Nutzwald vertrieben werden – oder zumindest der Versuch ist gestartet. Laut Mijak soll die Zonierung durchgesetzt werden, auch gegen den Willen der Orang Rimba. „Niemand hat uns gefragt, bevor der Nationalpark errichtet wurde“, so der junge Stammführer. Das sei das Schwierige für die Orang Rimba: Sie fühlen sich im Stich gelassen, weil sie nicht in den Prozess involviert wurden. (weiterlesen…)

17
Nov

Aus dem Dschungel, in den Dschungel

Von Gast

Die Journalistin Melanie Hofmann reiste mit MISEREOR-Referentin Anika Schroeder zu den Orang Rimba nach Sumatra. Sie leben traditionell eng verbunden mit dem Wald – doch der Wald ist kleiner geworden. Hier berichtet Melanie Hofmann von ihrer ersten Begegnung mit den Orang Rimba:

“Ich weiß jetzt, was die Redewendung bedeutet: “Der Dschungel greift nach mir.” Er hat viel nach mir gegriffen an diesem Tag in Sumatra, Indonesien. Er hat mir ganz schnell klar gemacht, dass ich hier nicht hin gehöre: zu laut, zu groß. zu tollpatschig.

Ich habe definitiv neuen Respekt vor dem Dschungel gelernt.

Mijak, Orang Rimba und Lehrer in der verlassenen Schule.

Mijak, Orang Rimba und Lehrer in der verlassenen Schule.

Ganz und gar wohl gefühlt hat sich dagegen Mijak. Er hat uns mitgenommen in den “alten Wald”, den echten Urwald, den Teil, in dem sein Volk, die Orang Rimba seit Generationen leben. Ober besser lebten. Denn der Wald ist klein geworden hier in der Nähe von Bangko, gute acht Autostunden von Sumatras Hauptstadt Jambi entfernt.
Mijak lebt nicht mehr wirklich im Dschungel. Seine Mutter ist früh gestorben, der Vater lebt weit entfernt – nur alle paar Jahre hat er Kontakt zu ihm. Mijak ist bei Verwandten aufgewachsen und hat dann vor allem von der Lehre einer Vietnamesin profitiert, Butet. Sie ist zum Stamm der Orang Rimba in den Dschungel gekommen und hat ihnen schreiben, lesen rechnen und den Umgang mit dem Laptop beigebracht. Ohne die Unterstützung der Regierung bauten sie eine Schule, die ehemaligen Schüler unterrichteten wieder die Jüngeren. Mijak ist heute einer der Lehrer, hat selbst Computerkurse und andere Fortbildungen besucht und will im kommenden Jahr in Bangko das Abitur nachholen – und dann in den USA studieren.

In Mijak wird deutlich, welche Veränderungen bei den Orang Rimba passieren: Bis von 15 Jahren lebte der Stamm zurückgezogen im Wald. (weiterlesen…)

20
Jul

Tränen lügen nicht!

Von Gast

Acht Tage unterwegs in den Armenvierteln Kolkatas – acht Tage voller Leid und Hoffnung, acht Tage voller Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:

In der Vorbereitung auf diese Reise habe ich über diese Metropole Indiens viele Fotos gesehen, informative Projektberichte über die erfolgreiche Arbeit der MISEREOR-Partnerorganisation „Tiljala Shed“ studiert, in dem gerade erst erschienenen Buch „people without history – india’s muslim ghettos“ gelesen (sehr empfehlenswert!!!) und dachte, ich hätte mir hieraus ein annähernd realistisches Bild machen können. Weit gefehlt.

Mädchen in den Slums von Topsia“, © Nottebaum/MISEREOR

Mädchen in den Slums von Topsia“, © Nottebaum/MISEREOR

Niemals hätte ich gedacht, dass meine Vorbereitung eben nur eine kleine Ahnung von dem sein konnte, was mich hier erwarten würde:
Gerade auch für die muslimische Minderheit findet hier das ÜberLeben Tag und Nacht auf offener Straße, in 6m² einfachster und ungeschützter Hütte oder aber in gefährlichster Umgebung statt.

Gefährlich heißt dann konkret im Topsia-Viertel, dass ein enormer Drogenkonsum das Leben vieler Väter oder junger Männer betäubt, dass das Gemüse für den Verkauf oder den eigenen Gebrauch an giftigen Gewässern angebaut und geerntet werden muss, dass für die Atemwege gefährlichste Gase die monotone Produktion tausender Sandalen oder Schuhe begleitet. (weiterlesen…)

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