Autorenarchiv

16
Dez

Klappe die Zweite…

Von Carla

…nach unserer ersten Aktion mit den Kindern des Spring of Hope Kinderheimes, welche darin bestand mit ihnen steckbriefartige Blumen zu basteln, setzten wir letzte Woche unser zweites Vorhaben um. Gemeinsam mit den 20 hier lebenden Kindern haben wir ein deutsches Essen zubereitet. Doch bevor wir zur eigentlichen Tat schreiten konnten, galt es zunächst folgende Fragen zu klären: Was ist denn überhaupt eine typisch deutsche Speise? Welche Zutaten dafür sind hier in Tansania zu bekommen? Und besonders – was könnte unseren Kindern, die sich hauptsächlich von Reis und Ugali (Maisbrei) ernähren, wohl schmecken?

Gemeinsam kochen: Welche Zutaten sind in Tansania zu bekommen?

Gemeinsam kochen: Welche Zutaten sind in Tansania zu bekommen?

Wir fingen also an, in Erinnerungen an Zuhause zu schwelgen, was es dort stets für gutes Essen gab bzw. gibt! Als wir nach unseren gedanklichen Ausflügen wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet waren, entschieden wir uns für Röstkartoffeln mit Cremespinat und Spiegelei! Es sei dahingestellt, ob diese Speise „typisch deutsch“ ist – doch bei unserer Auswahl standen die oben genannten Aspekte einfach im Vordergrund.

Zunächst hieß es, wir könnten das Essen gemeinsam mit den Kindern in der Küche der Schwestern zubereiten, denn dort gibt es einen Gasherd und diese Kochweise hätten wir bevorzugt. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Plötzlich hieß es: „Die Küche ist heute Abend leider schon besetzt, es sind Schwestern aus Sambia angekommen, die wir verpflegen müssen“! Mmhh okay! So sind wir dann auf die Küche des Kinderheimes ausgewichen – zwar ohne Gasherd aber dafür mit offenem Feuer und Holzkohle! :)

Und so legten wir letztendlich los: Angefangen haben wir damit, den Spinat zu schneiden und zu waschen. Dabei wurde jede Hand gebraucht, denn für 20 Kinder benötigt man schon einen kleinen Kilimanjaro an Spinat! (weiterlesen…)

18
Sep

Karibu Tanzania

Von Carla

„Karibu Tanzania“ (Willkommen in Tansania) – mit diesen Worten wurden wir vor 20 Tagen von zwei DMI Sisters am Flughafen empfangen.

Doch bevor wir unsere zukünftige Einsatzstelle kennenlernen durften, galt es noch einen 10 – tägigen Sprachkurs in der hiesigen Landessprache „Kiswahili“ zu absolvieren. Dieser fand auf dem Campus der Salvation Army, direkt in der Millionenstadt Dar es Salaam, statt. Allerdings wurden wir dort nicht nur von unserer Lehrerin Beatrice unterrichtet, sondern in besonderem Maße auch durch die auf dem Campus lebenden Tansanier. Jeder war gewillt uns stets ein paar Wörter und Floskeln beizubringen und freute sich über unsere Lernbereitschaft sowie über unsere sprachlichen Fortschritte.
Neben dem „gewöhnlichen“ Sprachunterricht zeigte uns Beatrice beispielsweise auch, (weiterlesen…)

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