Archiv für Oktober 2010

29
Okt

Zurück im Alltag

Von Lisa

Jetzt hat das normale Leben in Solwezi wieder angefangen und sich eingespielt. (weiterlesen…)

26
Okt

Erstes Lebenszeichen aus Tlapa

Von Immo Fischer

Mittlerweile ist ein Monat vergangen, seit ich in Mexiko angekommen bin. Nach wenigen Tagen Mexiko-Stadt, die sich etwas verlängerten, weil mein Koffer zwischenzeitlich verschwunden war, habe ich mich auf den Weg nach Tlapa de Comonfort im Bundesstaat Guerrero gemacht, wo man bei Tlachinollan schon auf mich wartete.  (weiterlesen…)

26
Okt

Indien im Zeitstillstand (+Bildersammlung)

Von Tom

Nostalgie in Indien

In einer Welt des Internets, Mondlandung und in der Schafe geklont werden (da geht den Schafen doch was schönes verloren), lasse ich meine Hemden noch mit einem Kohlebügeleisen bügeln.

Manchmal kommt es mir vor, wie wenn die Zeit steht.

Ich erlebe Dinge von denen ich bisher nur von meinen Eltern und Großeltern oder als modernes Kind vom Fernsehen gehört habe.

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22
Okt

Nirgendwo in Afrika

Von Lisa

Unser Luxuszelt

Zurück aus meinem ersten Urlaub kann ich endlich sagen, das Afrika kennengelernt zu haben, wie man es aus all den Büchern und Filmen kennt.

4 Tage waren in im Flatdogs Camp in Mfuwe, welches direkt an den South Luangwa Nationalpark angrenzt- nach unserem Lonely Planet einer der schönsten Afrikas.

Die Fahrt war nervenaufreibend, 4 Uhr morgens ging es los mit dem Reisebus von der Hauptstadt Lusaka nach Chipata. Von da fahren nur noch Minibusse nach Mfuwe, so dass wir das „Vergnügen“ hatten mit 23 Leuten und Hühnern 5 Stunden in der Mittagshitze über Schotterpisten zu fahren. Es war sehr eng, sehr holperig und sehr staubig. (weiterlesen…)

22
Okt

Endlich Urlaub!

Von Simon

Lisa und ich im Boiling Pot / Victoriafalls

Mittlerweile haben Lisa und ich unseren ersten Urlaub hinter uns. Es war schön mal aus dem sambischen Alltag, an den man sich doch langsam gewöhnt, auszubrechen und ganz neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln.

Wir sind am Montagmorgen den 4.10. mit Philip, unserem Vorgesetzten (dem Direktor der Diözese) und einigen anderen Mitarbeiter in Richtung der Hauptstadt Lusaka aufgebrochen. Die anderen mussten zu einem Meeting und konnten uns deshalb kostenlos mitnehmen.

Es war sehr angenehm mal in einem normalen Auto mit richtigen Sitzen zu reisen. Genau so haben wir es auf der Rückfahrt gemacht.

In Lusaka konnten wir bei Martin und Constanze unter kommen, die uns vom Flughafen abgeholt und in Sambia eingeführt haben. Dort konnten wir endlich mal wieder etwas westlicher wohnen und essen, was eine sehr angenehme Abwechslung war. (weiterlesen…)

20
Okt

It`s all a part of the experience!

Von Tom

Ein Auslandsjahr in Dehli ist nicht einfach nur meine Arbeit wo anders gemacht.

Man sieht das Leid auf der Straße, ein beinamputierter Mann, der von Auto zu Auto springt, eine Frau mit Kind auf dem Arm, die immer wieder ihren Hunger betont und die Kinder, die Drogen konsumieren und wenig Perspektive haben. Aber man lernt auch, wie es ist “Ausländer” zu sein. Und ich kann mich jetzt viel besser in die Situation von Ausländern in Deutschland versetzen. (weiterlesen…)

19
Okt

…Und ich frage mich: Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Von Eva

Oder anders gesagt: Zwischen Gottesglaube und Verzweiflung

Ich möchte euch heute an ein paar meiner Gedanken  und Erlebnisse teilhaben lassen. Die meisten beginnen immer bei den Kindern. Aber es sind nicht die Bilder von den Kindern, die man aus dem Fernsehen kennt, die Bilder, die jeder von den „armen afrikanischen Kindern“ kennt. Die Bilder in der Realität sind wesentlich schlimmer. Und für mich sind sie real. Und sie verändern mich. (weiterlesen…)

16
Okt

„Wo bist du jetzt?“ oder von Kindern, die keine sind

Von Dana

Seit einiger Zeit darf ich neben meiner regulären Arbeit beim CBR-project in einem Waisenhaus in Ndola arbeiten. Hier verbringe ich seitdem einen Großteil meiner Zeit und mir ist eine weitere Seite Sambias begegnet. Die Facette, für die wir Europäer, die Afrikaner arrogant bemitleiden. Die großen Kinderköpfe mit traurigen Augen, an denen Fliegen sitzen,die aufgeblähten Bäuche und all das populistische Leid sind echt. Das ändert nichts daran, dass ich diese Art der Darstellung von Menschen aus Entwicklungsländern, anstößig und würdelos finde. Aber: Es ist ein Teil der Realität, in der ich mich hier befinde und das lässt mich ins Grübeln geraten…

Lasst mich von einem Jungen aus diesem Waisenhaus erzählen, damit ihr vielleicht verstehen könnt, was mich zu der obigen Frage getrieben hat, auf die ich nun irgendwie selbst eine Antwort finden muss. Sein Name ist Sepiso. Ich weiß nicht wie alt er ist. Wirkliches Alter, Geburtstage, das zählt an diesem Ort sowieso für die Meisten nicht. Als ich vor fast zwei Monaten das erste Mal das Waisenhaus besucht habe, weil eine Freundin dort gearbeitet hat, fiel mir als erstes ein schlanker Junge auf, der seltsam hockend, mitten auf einer Wiese saß. Ich begrüßte den Jungen mit einem Handschlag. Wir verwickelt uns in ein nonverbales Gespräch und alberten ein wenig herum. Danach erzählte mir meine Freundin, dass es eine Art Seltenheit ist, dass Sepiso sich berühren lässt und so kommunikativ ist. Irgendetwas sagte mir, dass ich zur rechten Zeit da war und wir uns zufällig gut riechen können. Seitdem ist er der erste, den ich begrüße und dem ich bei Gelegenheit die neuesten News von Zuhause erzähle. (weiterlesen…)

14
Okt

Delhi im Sportsfieber

Von Tom

CommonWealthGames- kann man hier nicht verpassen!

CommonWealthGames- kann man hier nicht verpassen!

Endlich Oktober 2010,  ein Tag nach Mahatma Gandhis Geburtstag haben die CommonWealthGames in Delhi begonnen.

Was sind die CommonWealthGames?

Das sollte man lieber keinen Inder fragen, sonst erntet man entsetzte Gesichter. Die CommonWealthGames sind den Olypmischen Spielen sehr ähnlich, nur fallen sie kleiner aus, da eben nur die Länder teilnehmen, die ehemals teilweise oder ganz zu den englischen Kolonien gehört haben.

Daniela Singhal berichtete bereits im Blog über die kritische Seite der Spiele. (Deren Blogeintraäge solltet ihr unbedingt lesen. Sie war für 3 Wochen  mit mir in Dehli und wir besuchten auch gemeinsam ein weiteres Misereorprojekt).

Ich möchte hier aber noch einen persönlichen Eindruck geben, welche Veränderungen ich hier durch die Spiele erlebte. (weiterlesen…)

13
Okt

10 Tage Kapstadt – Dienstreise nach Südafrika

Von Martin Gottsacker

10 Tage Kapstadt – eine gelungene Abwechslung von Lusaka! Vom 30.September bis 9.Oktober bin ich zu einer Fortbildung und zu Gesprächen mit Partnern von Sambia nach Südafrika gereist. Und mit neuen Erkenntnissen zurückgekehrt.

Während der Weiterbildung in Südafrika

Während der Weiterbildung in Südafrika

Anlass für die Reise war primär eine Weiterbildung zum Projektmanagement, genau: zum Thema “Planning, Monitoring, Evaluation and Reporting”. Bei dem Training ging es also um den kompletten Zyklus eines Projektes. Angefangen von der Planung bis hin zum abschließenden Bericht. Wieso aber eine Fortbildung in Südafrika? Die Weiterbildung in Kapstadt bot inhaltlich die komplette Abdeckung der Projektkomponenten und ich erhoffte mir Input bezüglich alternativer Methoden abseits der gängigen und bekannten. Das neu erworbene Wissen teile ich mit meinen sambischen Arbeitskollegen. Gemeinsam wollen wir ein System entwickeln, wie unsere verschiedenen Clubs an Schulen und in Communities ihre Aktivitäten planen, begleiten und überprüfen können – damit wir ermitteln können, welche Wirkung unsere Aktivitäten haben. (weiterlesen…)

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