18
Sep

Hallo und Muraho! – Willkommen in Ruanda

Von

Wir sind mittlerweile schon ca. 1 ½ Monate im wunderschönen Ruanda und es gefällt uns sehr gut hier. Das Projekt ist richtig spannend und auch die Verständigung klappt gut. Perfekte Ausgangssituation also, um sich einzuleben.

Ruanda - Hallo und Muraho (1)Da Greta in ihrem letzten Blogeintrag von unseren bisherigen Erlebnissen schon einiges erzählt hat, möchte ich nun daran anknüpfen. Wir beide sind momentan dabei, in die vielen verschiedenen Bereiche von Vision Jeunesse Nouvelle (VJN) hinein zu “schnuppern”, das heißt, jede Woche einen anderen Bereich anzuschauen. So haben wir mittlerweile einen guten Einblick in den Sport-, Kultur- und Bildungsbereich bekommen. In der letzten Woche haben wir uns im “Volet de la paix” mit der Friedensarbeit von VJN vertraut gemacht, von der ich nun etwas berichten möchte. Diesen Beitrag weiterlesen »

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17
Sep

Etwas Sightseeing gefällig !?

Von

Guten Abend liebe Leser,

wir schreiben Montag, den 08. September 2014. Letzte Woche Dienstag bin ich nun schon seit genau einem Monat hier in Mexiko D.F.. Wie die Zeit verfliegt, müssen wir ja hier nicht nochmals besonders betonen. Wie dem auch sei, ich hatte hier und da natürlich die Gelegenheit, das Stadtbild ein bisschen näher kennen zu lernen und versuche euch, dieses in einem ersten Versuch so naturgetreu wiederzugeben wie möglich. Sicherlich kommen noch weitere Blogeinträge zu diesem speziellen Thema, da man hier in dieser Stadt nunmal so einiges entdecken kann. Diesen Beitrag weiterlesen »

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16
Sep

Zwischen Kanus und Masken – Besuch beim Likumbi lya Mize

Von

Ich stehe am Ufer des Zambesi River und kann meinen Augen nicht trauen, hunderte von Menschen überqueren den Fluss in sehr instabil aussehenden Holzkanus.  Ich beginne langsam Zweifel zu entwickeln: “Ist das wirklich sicher, diesen gigantisch breiten Fluss in solch einer Walnussschale zu überqueren?”

Kanus auf dem Zambesi river- eine wacklige Angelegenheit

Kanus auf dem Zambesi river- eine wacklige Angelegenheit

Wir sind mit unseren Kollegen in Zambesi, einer Stadt an der Grenze zu Angola, um das traditionelle Likumi Lya Mize Fest zu besuchen. Einmal im Jahr treffen sich tausende Menschen, um die Makishis bei ihrer Wanderung vom Friedhof über den Fluss bis zum Palast des Chiefs, dem Stammesoberhaupt, zu beobachten. Die Makishis verkörpern Geister von verstorbenen Stammesoberhäuptern und wichtigen Persönlichkeiten aus der Vergangenheit. Dabei tragen sie ein Kostüm, das sie vollkommen verhüllt. Ein Teil des Kostüms ist eine aufwändig gestaltete Maske, die sich bis zu einem Meter oberhalb des Kopfes auftürmen kann. Jedes Kostüm ist individuell und nicht zweimal zu finden. Diesen Beitrag weiterlesen »

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11
Sep

Geruch der Müllabfuhr wäre in anderen Ländern ein Luxusproblem – Abfall in Osttimor

Von

Wann machen wir uns schon mal Gedanken über “Müll”? Am wahrscheinlichsten, wenn wir zu Hause den Mülleimer ausleeren, vergessen haben die Mülltonne auf die Straße zu stellen und womöglich noch beim Einkaufen, nämlich dann, wenn wir überlegen, wie sich möglichst viel Abfall vermeiden lässt. Aber selbst dann denken wir nur an Müll – und nicht darüber nach, wie er entsteht und was damit passiert, wenn er unsere Mülltonne verlässt.

"Mülleimer" auf dem Schulhof einer Junior High School

“Mülleimer” auf dem Schulhof einer Junior High School

In Osttimor macht sich niemand Gedanken über Müll. Auf den allerersten Blick ist es praktisch, alles, was man nicht mehr braucht, aus der Küchentür in den Garten zu schmeißen, anstatt es fein säuberlich in Verpackung, Papier, Restmüll und Biomüll zu trennen. Kurz danach hat es mich jedoch sehr nachdenklich gemacht. In unserem Garten liegt zum Beispiel neben dem ganzen Müll auch ein alter Reiskocher, der wahrscheinlich nicht mehr funktioniert.

Müll, wohin man blickt: In den Straßengräben liegt Müll und auf den Wiesen sieht man mehr Verpackungen als Gras. Auch an dem Waschplatz, wo viele Leute ihre Kleidung waschen, werden die Waschmitteltüten einfach ins Wasser fallen gelassen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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9
Sep

Bangkok mal anders

Von

Yim und Prae waren wie ich Austauschschüler in Ungarn. Thailändische Austauschschüler in Ungarn. Damals war für sie die europäische Kultur völlig neu und fremd. Diesen Samstag zeigten sie mir einen kleinen Teil ihrer Heimat, Bangkok. Ich lernte die Stadt durch andere Augen kennen.

Entfernungen spielen in Bangkok keine Rolle

Das große Wiedersehen fand an der BTS Station “Saphan Khwai” statt. Dann ging es mit dem völlig überklimatisierten Skytrain einmal durch ganz Bangkok. Zeit, die wichtigsten “News” auszutauschen. Neben uns rasten Hochhäuser, deren oberste Stockwerke man nur erahnen konnte, grüne Parks und riesen Einkaufszentren vorbei. Unser Ziel: “National Discovery Museum”. Ich war überrascht was für einen weiten Weg wir auf uns nahmen. Wir fuhren mit dem Skytrain bis zur Endstation, dann begleitet von einem tropischen Regenschauer ein Stück mit einer sehr kleinen Fähre und noch ein paar hundert Meter mit dem Tuktuk. Nur um innerhalb einer halben Stunde durch das gesamte Museum zu jagen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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5
Sep

Gegen das Vergessen: Aachener beten für Menschen in Kriegsregionen

Von

Rund 200 Menschen gedachten in einer Solidaritätsandacht den Menschen im Nahen und Mittleren Osten

Frauen und Männer, Kinder, Jugendliche und alte Menschen: Der Krieg im Mittleren und Nahen Osten hat bereits viele Tausende das Leben gekostet und Hunderttausende zu Flüchtlingen gemacht. „Wir sind betroffen angesichts der Lage vieler Menschen, die unter Krieg, Gewalt und Gewaltandrohung leiden“, sagte der Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff. Diesen Beitrag weiterlesen »

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2
Sep

Vom modernen Campus in überschwemmte Viertel

Von

Tag 10 und 11 der Begegnungreise nach Ecuador: Die Gruppe bricht mit 35 Schülerinnen und Schülern in den Parque Histórico Guayaquil auf und lernt den erst kürzlich ernannten Weihbischof von Guayaquil kennen.

Spiegel der Tradtion, Stadt und Menschen

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Auf Klassenausflug in den Park Histórico Guayaquil.

Tag 10:(…) Die Gruppe der Schüler ist bunt gemischt: Schüler mit und ohne Behinderung, als auch quer durch fast alle Altersstufen. Der Park Histórico Guayaquil ist Abbild der Traditionen der hier lebenden Menschen, der Ursprung der Stadt, indem die Wurzeln der Kulturen wiederentdeckt werden können. Für viele der Schüler,  als auch für uns, war es beeindruckend, durch die verschiedenen Bereiche zu gehen und die biologische Vielfalt, als auch die Geschichte des Landes, die hier aufgezeigt wird, auf sich wirken zu lassen. (…)

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1
Sep

Mut ist, Fremdes verstehen und akzeptieren zu wollen – Mit dem MISEREOR-Freiwilligendienst unterwegs

Von

Welche 3 Dinge haben unsere neuen Freiwilligen auf alle Fälle im Gepäck, worauf freuen sie sich besonders und was bedeutet für sie Mut? Das alles verraten sie uns im Kurz-Interview.

Teil 5: Katrin und Carolin

 

Katrin

Katrinkommt aus Mannheim, ist 19 Jahre alt und wird → bei COERR in Thailand mit Flüchtlingen arbeiten. Entlang der thailändischen Grenze arbeitet COERR in verschiedenen Flüchtlingslagern mit Migranten aus Myanmar. COERR versorgt die Menschen, vor allem Kinder, mit kostenlosem Mittagessen und arbeitet in den Bereichen Ausbildung, Erziehung, landwirtschaftliche Weiterbildung und Gesundheitswesen mit ihnen zusammen.

Ich mache beim MISEREOR-Freiwilligendienst mit, weil…

… Kulturaustausch für mich sehr wichtig ist und man immer voneinander lernen kann.

Drei Dinge, die in meinem Gepäck sein werden…

… Laufschuhe, ein Wörterbuch, Füller.

… und drei Dinge, die ich nur ungern zurücklasse…

… gutes deutsches Frühstück, meinen Chor, meinen Freund.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

… das Abenteuer und die vielen neuen Eindrücke.

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28
Aug

Auf Schulbesuch und bei Kleinunternehmern

Von

Studienreise nach Ecuador: Auf die Begegnung mit den Kindern, Lehrern der Schulen und Projektpartnern  waren wir schon die ganze Reise über gespannt. Den Vorstellungen, die wir uns bereits im Vorfeld gemacht hatten, sollten sich nun Bilder zuordnen.

Lehrer leisten täglich Großartiges

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Pause in der Schule Bastion Populare.

Tag 6: (…) Nachdem wir von der Schulleiterin der Schule Bastion Populare begrüßt wurden, konnten wir in 2er-Teams zur Hospitation in verschiedene Klassen gehen. Der erste Eindruck: Dass hier vieles anders zu sein scheint. In der 2. Klasse, die ich besucht habe, war der Geräuschpegel enorm, die Kinder unruhig und die Lehrerin schien überfordert. Und dennoch schien es irgendwie zu funktionieren (…).

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27
Aug

Do you like surprises?

Von

Do you like surprises?“, fragt Pascal, der für uns verantwortlich ist, strahlend. Wir sitzen im Auto vor unserem Haus und blicken verblüfft in den Garten, wo etwa 30 Mitarbeiter unserer Organisation sitzen und auf uns warten. Mit der Begründung, wir hätten noch etwas zu erledigen, hat Pascal uns ins Auto geladen und ist mit uns bis zu unserem Haus gefahren, wo jetzt eine Willkommens-Party für uns stattfindet! Für Essen und Trinken ist gesorgt, der DJ unserer Organisation spielt Musik, es wird getanzt und es werden Reden gehalten. Aber das ist noch nicht alles: Unser Wohnzimmer ist zu einer Bühne umgebaut und eine Theatergruppe ist eingeladen, die ein ergreifendes Stück über die Konflikte zwischen Ruandern und Kongolesen spielt.

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Atemberaubender Blick: Gisenyi

Einen Monat ist es jetzt schon her, dass David und ich aufgeregt aus dem Flugzeug gestiegen sind und zum ersten Mal ruandischen Boden berührt haben. Am Flughafen wurden wir schon von einem Mitarbeiter unserer Organisation erwartet, der uns sehr herzlich begrüßte. Nach einer Nacht in der Hauptstadt Kigali ging es dann etwa vier Stunden lang mit dem Auto weiter nach Gisenyi, wo wir die nächsten zehn Monate leben und arbeiten werden.

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