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Landminen

Vom Aktionsbündnis zu landmine.de

Nach 20 Jahren erfolgreicher Kampagnenarbeit hat das Aktionsbündnis Landmine.de Ende 2010 beschlossen, sich aufzulösen.

Die Auflösung des Aktionsbündnisses bedeutet allerdings nicht das Ende des Engagements: MISEREOR unterstützt weiterhin gemeinsam mit den ehemaligen Mitgliedsorganisationen Handicap International und medico international die politische Arbeit und Projekte zur Minenräumung und Opferrehabilitation.

Es gibt noch viel zu tun: Es gilt, darüber zu wachen, dass die Abkommen von allen Vertragsstaaten eingehalten werden und weitere Staaten hinzukommen. Aus den Verträgen gehen auch Verpflichtungen für die Unterzeichner hervor: Die Opfer benötigen Unterstützung und auch weiterhin müssen Minen geräumt werden. Dafür braucht es die notwendigen finanziellen Mittel.

Das Aktionsbündnis Landmine.de hat das Verbot von Antipersonenminen erreicht. 2008 hat Deutschland dann zusammen mit der Mehrheit der Staaten das Verbot von Streumunition beschlossen. Antifahrzeugminen bleiben weiterhin nur unzureichend geächtet.

Darauf baut die weitere Arbeit nun auf.

Die Internetseite www.landmine.de wird fortgeführt. Ihre Ziele sind:

  • Über Entwicklung, Produktion und Einsatz von Minen und Streumunition zu informieren.
  • Über die Umsetzung der Verbotsabkommen dieser Waffen zu berichten.

Sie bietet:

  • Hintergrund-Infos über die Entwicklung, Produktion und den Einsatz von Minen und Streumunition und zu den Verbotsabkommen dieser Waffen
  • Hinweise auf aktuelle Studien
  • Informationen über Minenaktionsprogramme vor Ort
  • Aktuelle Informationen über Kampagnenaktivitäten
  • Ein Archiv über die Kampagnenaktivitäten ab 1999
Kontoinformationen
Konto 10 10 10 MISEREOR
BLZ 370 601 93 PAX-Bank

Landmine.de

Alles über Minen, Streumunition, Projekten vor Ort und aktuelle politische Aktionen gibt es auf

www.landmine.de

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