
Nach 20 Jahren erfolgreicher Kampagnenarbeit hat das Aktionsbündnis Landmine.de Ende 2010 beschlossen, sich aufzulösen.
Die Auflösung des Aktionsbündnisses bedeutet allerdings nicht das Ende des Engagements: MISEREOR unterstützt weiterhin gemeinsam mit den ehemaligen Mitgliedsorganisationen Handicap International und medico international die politische Arbeit und Projekte zur Minenräumung und Opferrehabilitation.
Es gibt noch viel zu tun: Es gilt, darüber zu wachen, dass die Abkommen von allen Vertragsstaaten eingehalten werden und weitere Staaten hinzukommen. Aus den Verträgen gehen auch Verpflichtungen für die Unterzeichner hervor: Die Opfer benötigen Unterstützung und auch weiterhin müssen Minen geräumt werden. Dafür braucht es die notwendigen finanziellen Mittel.
Das Aktionsbündnis Landmine.de hat das Verbot von Antipersonenminen erreicht. 2008 hat Deutschland dann zusammen mit der Mehrheit der Staaten das Verbot von Streumunition beschlossen. Antifahrzeugminen bleiben weiterhin nur unzureichend geächtet.
Darauf baut die weitere Arbeit nun auf.
Die Internetseite www.landmine.de wird fortgeführt. Ihre Ziele sind:
Sie bietet: