Fehlende Bildung macht arme Kinder in vielen Ländern zu Arbeitssklaven. Sie werden ausgebeutet, ihrer Gesundheit, ihrer Menschenwürde und ihrer Zukunft beraubt. Zum Beispiel bei der Herstellung von handgeknüpften Teppichen in Indien, Nepal und Pakistan, die auch in Deutschland verkauft werden.
Um die ausbeuterische Kinderarbeit an den Knüpfstühlen zu beenden und den Kindern eine Ausbildung und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, gibt es das GoodWeaveTM-Siegel.
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland haben die Wahl: Sie können beim Einkauf ein Zeichen gegen Kinderarbeit setzen. Wer bewusst einen Teppich mit dem GoodWeaveTM-Siegel kauft, kann sicher sein, dass dieses handgeknüpfte Schmuckstück ohne illegale Kinderarbeit hergestellt wurde.

Wie das alte RugMark-Siegel, steht GoodWeave für den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit und die Ausbildung und Rehabilitation geretteter Kinder aus den Teppichindustrien Indiens und Nepals. Während sich an der Hauptaufgabe somit nichts verändert, repräsentiert GoodWeave eine Weiterentwicklung des Konzepts durch zusätzliche Sozial- und Umweltstandards als Kriterien für die Zertifizierung.
Dies wird vor Ort durch regelmäßige, von unabhängigen Experten durchgeführte Kontrollen überwacht.
Über die unterstützten Bildungs- und Sozialprogramme erfahren Sie mehr unter www.goodweave.de .
GoodWeave ist in Deutschland bei TransFair, der Siegelinitiative des Fairtrade-Siegels mit Sitz in Köln, angesiedelt und wird seit 1995 von Hilfswerken wie Brot für die Welt, UNICEF, MISEREOR, terre des hommes sowie Teilen des Teppichhandels unterstützt.