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GoodWeave

Fehlende Bildung macht arme Kinder in vielen Ländern zu Arbeitssklaven. Sie werden ausgebeutet, ihrer Gesundheit, ihrer Menschenwürde und ihrer Zukunft beraubt. Zum Beispiel bei der Herstellung von handgeknüpften Teppichen in Indien, Nepal und Pakistan, die auch in Deutschland verkauft werden.

Das neue GoodWeave-Siegel...

Um die ausbeuterische Kinderarbeit an den Knüpfstühlen zu beenden und den Kindern eine Ausbildung und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, gibt es das  GoodWeaveTM-Siegel.

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland haben die Wahl: Sie können beim Einkauf ein Zeichen gegen Kinderarbeit setzen. Wer bewusst einen Teppich mit dem GoodWeaveTM-Siegel kauft, kann sicher sein, dass dieses handgeknüpfte Schmuckstück ohne illegale Kinderarbeit hergestellt wurde.

... hat das alte Rugmark-Siegel abgelöst.

Wie das alte RugMark-Siegel, steht GoodWeave für den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit und die Ausbildung und Rehabilitation geretteter Kinder aus den Teppichindustrien Indiens und Nepals. Während sich an der Hauptaufgabe somit nichts verändert, repräsentiert GoodWeave eine Weiterentwicklung des Konzepts durch zusätzliche Sozial- und Umweltstandards als Kriterien für die Zertifizierung.
Dies wird vor Ort durch regelmäßige, von unabhängigen Experten durchgeführte Kontrollen überwacht.

Zu den GoodWeave-Kriterien gehören:

  • Kinder unter 14 Jahren dürfen nicht beschäftigt werden, ihre Mithilfe bei Heimarbeit ist stark begrenzt und darf nicht auf Kosten der Schulausbildung gehen.
  • Für erwachsene Angestellte werden sichere und hygienische Arbeitsbedingungen sowie angemessene Löhne und Arbeitszeiten gefordert.
  • Die Gesundheits- und Umweltschutzmaßnahmen in den Teppichfabriken werden von GoodWeave regelmäßig kontrolliert.
  • Die Knüpfstuhlbesitzer müssen jederzeit unangekündigte Kontrollen akzeptieren.
  • Die Exporteure bezahlen Lizenz- und Zertifizierungsgebühren. Sie werden zur Finanzierung von Inspektionen und Sozial- und Bildungsprogrammen genutzt.
  • Die Teppichimporteure zahlen Lizenzgebühren in Höhe von 1,75% des Importwertes der Teppiche. Neben Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit werden damit vor allem Sozialprogramme in Indien und Nepal finanziert.

Über die unterstützten Bildungs- und Sozialprogramme erfahren Sie mehr unter www.goodweave.de .

GoodWeave ist in Deutschland bei TransFair, der Siegelinitiative des Fairtrade-Siegels mit Sitz in Köln, angesiedelt und wird seit 1995 von Hilfswerken wie Brot für die Welt, UNICEF, MISEREOR, terre des hommes sowie Teilen des Teppichhandels unterstützt.

 

Kontoinformationen
Konto 10 10 10 MISEREOR
BLZ 370 601 93 PAX-Bank

GoodWaeve.de

Sie wollen einen GoodWeaveTM-Teppich kaufen? Weitere Infos auf der Website von GoodWeave:

www.goodweave.de

Kontakt

Gottfried Baumann
Schwerpunkt Fastenaktion
Tel.: 0241 442 132