Aktuell: Die GEPA und ihr Gesellschafter MISEREOR

Nobis/MISEREOR
Sechs auf einen Streich: Die Geschäftsführer von MISEREOR und dem Fair Handels-Haus GEPA informierten sich jetzt über die neuen Entwicklungen im Fairen Handel. Perspektiven bietet z.B. der Bereich fair gehandelter Textilien. Außerdem sollen zukünftig kleinbäuerliche Produzenten im Süden weiter qualifiziert werden, die zur Zeit noch noch unterhalb der für den fairen Handel erstellten Standards produzieren. Im Bild von links nach rechts: Thomas Antkowiak, als Geschäftsführer "Verwaltung" bei MISEREOR für den Fairen Handel zuständig, Thomas Speck, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der GEPA, Prof. Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR, Wolfgang Kring, kaufmännischer Geschäftsführer der GEPA, Martin Bröckelmann-Simon, MISEREOR Geschäftsführer für "Internationale Zusammmenarbeit" sowie Robin Roth, Geschäftsführer des Bereichs Partner und Produkte bei der GEPA.
Verhalten und Verhältnisse ändern
MISEREOR engagiert sich seit mehr als 35 Jahren im "Fairen Handel", der die Unterstützung von Menschen in der "Dritten Welt" mit der Informations-und Kampagnenarbeit hier in Deutschland verbindet.
Der Faire Handel will die Lebensbedingungen von Handwerkern und Kleinbauern durch faire Preise und Produktberatung verbessern. Der Entwicklungsprozess vor Ort wird außerdem durch die Unterstützung bei Bio-Umstellung, langfristige Lieferverträge und zinsgünstige Kredite unterstützt. Die Konsumenten hier können durch ein bewusstes Einkaufsverhalten dazu beitragen, dass im Weltmarkt benachteiligte Produzentengruppen neue Perspektiven erhalten.
Der Faire Handel hat nicht nur Bedeutung für die Menschen in Übersee, sondern strahlt auch hier in Politik und Gesellschaft aus. Beispielsweise schrieb Bundespräsident Horst Köhler an das Fair Handelshaus gepa: "Handel ist die beste Hilfe zur Selbsthilfe aus der Armut. Faire Handelsbedingungen leisten dabei einen wichtigen Beitrag... Ich wünsche der gepa ... eine breite Unterstützung in der Öffentlichkeit."
Getragen wird der Faire Handel insbesondere von mehreren tausend Aktionsgruppen in Kirchengemeinden, Schulen und Verbänden sowie von den rund 900 Weltläden. Außerdem gibt es fair gehandelte Produkte mit dem TransFair-Siegel in zahlreichen Supermärkten und Warenhäusern sowie in Großverbrauchereinrichtungen wie etwa Bildungshäusern und Firmenkantinen.
MISEREOR unterstützt die Aktionsgruppen, Weltläden und Fair-Handels-Organisationen in ihrem Engagement.
Kontakt
Heiner Grysar
0241 442 175

MISEREOR-Geschäftsführer (2.v.l.) Thomas Antkowiak zu Gast bei Kaffee-Produzenten in Mexiko
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